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Einführung intermolekularer Kooperativität

Weitere Themen:
Vorhersage von SCO-Verbindungen
Einführung intramolekularer Kooperativität

 

Das Auftreten, die Lage und die Art des SCO wird entscheidend von kooperativen Effekten beeinflusst. In mononuklearen Komplexen wird Kooperativität u.a. durch Wasserstoffbrückenbindungen, π-π-Wechselwirkungen, van-der-Waals-Wechsel-wirkungen, das Vorhandensein oder Fehlen von Solvatmolekülen, die Art des Gegenions und anderen Faktoren, die Einfluss auf die Kristallpackung nehmen, bestimmt. Diese relativ schwachen, sekundären Wechselwirkungen dienen als Informationsvermittler zwischen den einzelnen Komplexeinheiten, wenn es zum SCO kommt. Es gilt mittlerweile als gesichert, dass eine erhöhte Kooperativität zwischen den SCO-Ionen, also intermolekulare Wechselwirkungen, sowohl die Abruptheit des Übergangs erhöht als auch das Auftreten bzw. die Breite einer Hysterese positiv beeinflusst.

intermolekulare kooperativitaet durch hbb 

Einführung intermolekularer Kooperativität durch Wasserstoffbrücken. Teilweise veröffentlicht in: Dalton Trans. 2007, 633.

 

Es ist daher sinnvoll, Liganden darzustellen, die für die Ausbildung dieser intermolekularen Wechselwirkungen geeignete funktionelle Gruppen tragen. In  unserer Arbeitsgruppe werden daher entsprechende Liganden entwickelt, dargestellt und mit Eisen(II)-Salzen umgesetzt.  Die systematisch gewonnenen Erkenntnisse dieser Arbeiten sollen zum besseren Verständnis der Einflüsse sekundärer Wechselwirkungen auf das SCO-Phänomen beitragen.

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