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Einführung intramolekularer Kooperativität

Weitere Themen:
Vorhersage von SCO-Verbindungen
Einführung intermolekularer Kooperativität

 

Darstellung polymerer Komplexe: Das Auftreten, die Lage und die Art des SCO wird entscheidend von kooperativen Effekten beeinflusst. In polymeren Verbindungen werden diese Effekte meist von intramolekularen Wechselwirkungen dominiert. Durch die Verwendung von verbrückenden Koliganden werden polynukleare Komplexe erhalten, deren magnetische Eigenschaften in unserer Arbeitsgruppe untersucht werden.

verbrückte fe-zentren

Ausschnitt aus der Struktur des 1D-polynuklearen Eisen(II)-Komplexes [FeL2(dca)2] (L = ein Triazolopyridin; dca = dicyanamid)

 

Darstellung di- und oligonuklearer Komplexe:  Durch die Verwendung geeigneter mehrzähniger Liganden mit zwei Bindungstaschen lässt sich die Verbrückung zweier  oder mehrerer Metallionen und damit die Darstellung di- oder oligonuklearer Komplexe erreichen.

di- und oligonukleare komplexe
 Di- und oligonukleare Komplexe zur Einführung intramolekularer Kooperativität.

 

Bereits im Falle eines dinuklearen Komplexes sind mehrere Arten des SCOs denkbar. So kann der Spinübergang zweier Metallzentren entweder in einem einzigen Schritt geschehen, also in Form eines [HS–HS] nach [LS–LS] Überganges, oder in zwei Schritten mit den Übergängen [HS–HS] nach „[HS–LS]“ nach [LS–LS]. Der sogenannte Halb-SCO-Zustand „[HS–LS]“ kann wiederum entweder aus diskreten [HS–LS] Komplexen oder aber aus einer 1:1-Mischung von [HS–HS] und [LS–LS] Komplexen bestehen. Als einfachste Vertreter aus der Reihe der Oligonuklearen SCO Komplexe sind die dinuklearen Verbindungen daher von besonderem Interesse und geeignet dafür, Einflüsse intramolekularer Wechselwirkungen auf den SCO genauer zu untersuchen.

 

 

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