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Geschäftsordnung

Präambel

Wir, die Studierenden des Fachbereichs Theologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, geben uns im Folgenden im Rahmen unserer Selbstverwaltung eine Geschäftsordnung als Vereinbarung über den Umgang miteinander und die grundlegenden Abläufe und Aufgaben der Fachbereichsvertretung. 

Wir, die Studierendenvertretung im Fachbereich Theologie, geben uns die Selbstbezeichnung „Fachschaft Theologie“. Wir setzen uns für studentische Interessen, sowie für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung ein. Wir wenden uns gegen jede Form der Diskriminierung, insbesondere auf Grund von Geschlecht, sexueller Identität, Staatsangehörigkeit und Herkunft, Sprache und Kommunikationsform, Behinderung und chronischer Erkrankung, Ernährung, religiöser und politischer Anschauung sowie sozialer Situation und Prägung. Wir gehen gegenüber jeder*jedem vom guten Willen aus. Wir stellen uns menschenverachtenden Tendenzen entschieden entgegen.

§ 1 Grundsätze und Aufgaben

  1. Die Fachbereichssitzung aller Studierenden des Fachbereichs Theologie ist basisdemokratisch organisiert.
  2. Zu ihren Aufgaben gehört insbesondere die Vertretung der Studierenden gegenüber den Organen der Studierendenschaft, der Universitätsleitung und -verwaltung sowie gegenüber Gremien der Theologischen Fakultät, insbesondere des Fakultätsrates und der Studienkommission. Sie nimmt die Vertretung der Interessen der Studierenden des Fachbereichs in fachlichen, hochschulpolitischen, kulturellen, sozialen und sportlichen Belangen wahr.
  3. Neben der/dem gewählten Fachbereichsvertreter*in gibt es 6 Stellvertreter*innen, die nach Stimmanzahlreihung vertretungsberechtigt sind.

§ 2 Sitzungen

  1. Die Sitzung der Fachbereichsvertretung ist beschlussfähig, wenn 0,75 Prozent der Mitglieder des Fachbereichs, mindestens aber sechs, anwesend sind, einschließlich der/des gewählten Vertreterin/Vertreters für den Studierendenrat oder eines/einer deren/dessen Stellvertreter*innen.
  2. Bei Nichtbeschlussfähigkeit hat die Sitzung lediglich empfehlenden Charakter. Die/der Fachbereichsvertreter*in soll in diesem Falle nicht an der Abstimmung im Studierendenrat teilnehmen.
  3. Die Fachbereichsvertretung tritt während der Vorlesungszeit in der Regel wöchentlich zusammen. Der regelmäßige Termin und Ort der Fachbereichssitzung wird in der ersten Sitzung des jeweiligen Semesters festgelegt.      

 

§ 3 Sitzungsmoderation

  1. Zu Beginn wird eine Person bestimmt, die die Sitzung moderiert. Sie verhält sich dabei unparteiisch.
  2. Die Sitzungsmoderation führt bei Bedarf eine Redeliste und erteilt das Wort in der Reihenfolge der Meldungen. Sie achtet auf die Einhaltung der Redeliste.

§ 4 Protokoll

  1. Zu Beginn der Fachbereichssitzung wird ein*e Protokollant*in bestimmt. Es ist ein Ergebnisprotokoll zu führen.
  2. Das Protokoll wird spätestens zwei Tage nach der Sitzung auf der Internetpräsenz des Fachbereichs veröffentlicht.
  3. Das Protokoll gilt als beschlossen, wenn innerhalb von fünf Tagen nach Veröffentlichung kein Widerspruch an die Kontaktadresse oder in der darauf folgenden Fachbereichssitzung eingelegt worden ist. Bei Einwänden wird das Protokoll in der darauffolgenden Sitzung korrigiert und beschlossen.

§ 5 Abstimmungen und Wahlen

  1. Antrags- und redeberechtigt sind alle Anwesenden.
  2. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder des Fachbereichs.
  3. Abgestimmt wird durch das eindeutige Heben der Hand.
  4. Auf Wunsch kann jedes Mitglied auf die Stimmabgabe verzichten. Die Anzahl der nicht abgegebenen Stimmen wird im Protokoll vermerkt. Dies wirkt sich nicht auf die Beschlussfähigkeit aus.
  5. Das Abstimmungsergebnis ergibt sich aus der Mehrheit der "ja"- und "nein"-Stimmen. Bei Gleichstand der "ja"- und "nein"-Stimmen wird die Abstimmung nach erneuter Möglichkeit zur Diskussion wiederholt.
    Für das Abstimmnungsergebnis ist die Anzahl der Enthaltungen unerheblich.
  6. Zur Änderung der Geschäftsordnung bedarf es der Zweidrittelmehrheit der abstimmungsberechtigten Anwesenden. Ein Antrag auf Änderung der Geschäftsordnung darf nur abgestimmt werden, wenn er auf mindestens zwei Fachbereichssitzungen erörtert wurde.
  7. Weitergehende Anträge

a.     Geht ein Antrag weiter als ein anderer, so ist über den weitergehenden zuerst abzustimmen. Wird dieser angenommen, so sind weniger weitgehende Anträge erledigt.

b.     Lässt sich ein Weitergehen nicht feststellen, so bestimmt sich die Reihenfolge in der konkurrierende Anträge abgestimmt werden nach der Reihenfolge der Antragsstellung.

  1. Wahlen und Abwahlen von Personen erfolgen mit absoluter Mehrheit.
  2. Auf ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis soll bei der Wahl in Ämter geachtet werden.

§ 6 Tagesordnung

  1. Die Fachbereichsvertretung gibt sich zu jeder Sitzung eine Tagesordnung. Diese wird vorher rechtzeitig in geeigneter Form veröffentlicht.
  2. Zuvor nicht veröffentlichte Tagesordnungspunkte können eingebracht werden. Ausschlussfrist ist 24 Stunden vor der Fachschaftssitzung. Die Dringlichkeit ist zu begründen. Durch ein Fünftel der Anwesenden kann Einspruch gegen die Behandlung des Eilantrages eingelegt werden. Wird Einspruch erhoben, ist der Antrag auf der darauffolgenden Sitzung zu behandeln.

 

§ 7 Anträge zur Geschäftsordnung

  1. Ein Antrag zur Geschäftsordnung ist durch das Heben beider Hände anzuzeigen. Der*dem Antragsteller*in ist als nächstes das Wort zu erteilen. Redebeiträge und Abstimmungen dürfen dadurch nicht unterbrochen werden.
  2. Auf den Geschäftsordnungsantrag folgt höchstens eine Gegenrede, die durch das Heben beider Hände angezeigt wird. Unmittelbar nach der Gegenrede ist über den Antrag abzustimmen. In diesem Falle gibt es keine Enthaltung. Erfolgt keine Gegenrede, gilt der Geschäftsordnungsantrag als angenommen.
  3. Bei Gegenreden zu Geschäftsordnungsanträgen sind inhaltliche gegenüber formalen vorzuziehen.
  4. Anträge zu Geschäftsordnung sind:

a.     Antrag auf Änderung der Tagesordnung

b.     Antrag auf Nichtbefassung

c.     Antrag auf Vertagung

d.     Antrag auf Schluss der Redeliste

e.     Antrag auf Schluss der Debatte

f.      Antrag auf nochmalige Auszählung der Abstimmung

g.     Antrag auf Beschränkung der Redezeit

h.     Antrag auf Quotierung der Redeliste nach Geschlecht

i.      Antrag auf geheime Abstimmung

j.      Antrag auf Neuwahl der Moderation

§ 8 Verhältnis zu den Organen der Universität, der Fakultät und der

Studierendenschaft

  1. Vertreter*innen des Fachbereiches in den Organen der Universität und der Studierendenschaft sind an Beschlüsse und Abstimmungen der Sitzung der Fachbereichsvertretung gebunden.
  2. Vertreter*innen des Fachbereiches berichten regelmäßig in der Fachbereichssitzung.
  3. Zu Beginn des Semesters ist ein*e studentische*r Vertreter*in für den Fakultätsrat und ein*e Stellvertreter*in zu wählen.

§ 9 Finanzen

  1. Der Fachbereich wählt eine*n Kassenwart*in, die/der mit der Verwaltung der Fachbereichsfinanzen betraut wird.
  2. Auf Transparenz und Sorgfalt ist bei der Kassenführung zu achten.

§ 10 Arbeitskreise

  1. Zur gesonderten Behandlung von Themen bildet die Fachbereichsvertretung Arbeitskreise. Diese sind an Beschlüsse der Fachbereichsvertretung gebunden und dieser Rechenschaft schuldig.

§ 11 Schlussbestimmungen

  1. Diese Geschäftsordnung tritt am 19. Dezember 2013 mit Beschlussfassung der Fachbereichvertretung in Kraft.
  2. Über Änderungen dieser Geschäftsordnung ist die Wahl-, Satzungs- und Schlichtungskommission der Verfassten Studierendenschaft zu unterrichten.
  3. Gibt es unausräumbare Zweifel bei der Auslegung dieser Geschäftsordnung kann die Wahl-, Satzungs- und  Schlichtungskommission angerufen und um eine Stellungnahme gebeten werden.
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