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Initiative Hoffnungen

Hoffnungen Theologiestudierender aus Freiburg für die Zukunft der Katholischen Kirche

 

Wir als Studierende der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität wollen im Geiste des Evangeliums die Zukunft unserer Kirche mitgestalten.

  1. Deshalb erhoffen wir uns die Verwirklichung der Gemeinschaft aller Gläubigen, die in der Nachfolge Jesu Christi stehen. Dazu ist es notwendig, dass der Prozess zur Ökumene noch intensiver vorangetrieben wird.
  2. Wir erhoffen uns eine Kirche, die Meinungsfreiheit fördert und nicht versucht, sie einzuschränken; eine Kirche, die Mitbestimmung auf allen Ebenen ermöglicht und ein Amtsverständnis, das auf diesen Grundsätzen beruht und das Amt in den Dienst aller Menschen stellt.
  3. Wir erhoffen uns eine Anerkennung aller Menschen als gleichwertige Kinder Gottes unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung. Das beinhaltet auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau in allen Bereichen.
  4. Wir erhoffen uns eine Kirche, die die Verschiedenheit der Lebenswege und die Freiheit des Einzelnen auch in der Verwirklichung von Familie und Partnerschaft respektiert. Diese Freiheit findet ihre Grenzen in der unbedingten Achtung des menschlichen Lebens und der Würde des Anderen.

Diese Hoffnungen ergeben sich für uns aus der Botschaft Jesu, die es im Licht der heutigen Zeit zu verstehen gilt.

 

Initiative der u-Fachschaft Theologie anlässlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Freiburg.

Die Hoffnungspapier gibt's hier als Download. 



Die u-Fachschaft bedankt sich bei allen Studentinnen und Studenten für die Beteiligung am Stimmungsbild

Wir möchten uns herzlich für die rege Beteiligung, Mitarbeit und konstruktive Kritik an den „Hoffnungen Theologiestudierender“ bedanken. Das Stimmungsbild hat gezeigt, dass die Initiative auf breite Zustimmung der Beteiligten stößt. Kritikpunkte haben wir ernst genommen, abgewogen und versucht einzuarbeiten, dies ist nicht überall gelungen, das bitten wir zu entschuldigen.
Einer der Hauptkritikpunkt war, die Hoffnungen zu konkretisieren. Wir haben die Hoffnungen nicht konkreter formuliert, damit sich viele in diesen wiederfinden können. Außerdem soll das Papier in einer angemessener Länge bleiben, damit es auch veröffentlicht werden kann und sich viele die Zeit nehmen es zu lesen. Die vielen durchaus kontroversen Konkretisierungsvorschläge zeigen auf, dass großer Diskussionsbedarf vorhanden ist und sich auch viele schon mit dieser Thematik intensiv befasst haben. Deshalb werden wir uns bemühen das Gespräch am Laufen zu halten und in Veranstaltungen die Thematik aufzugreifen.

Eure u-Fachschaft

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