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Lehrstuhl für Neuere und
Neueste Geschichte
Prof. Dr. Ulrich Herbert
Albert-Ludwigs-Universität
Rempartstraße 15 - KG IV
D-79085 Freiburg
Tel.: +49(0)761-203 3439
Fax: +49(0)761-203 3504
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- Info
PD Dr. Cornelia Brink

| Vertretung der Professur für Neuere und Neueste Geschichte Raum: KG IV, 4431 Tel.: +49 (0)761-203 9194 Sprechstunde: Montag 12-13 Uhr Postadresse: Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Rempartstraße 15 - KG IV D-79085 Freiburg E-Mail: cornelia.brink@geschichte.uni-freiburg.de |
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| | | CV Ausbildung als Buchhändlerin, Studium der Volkskunde, Neueren Deutschen Literaturgeschichte, Kunstgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Freiburg und Hamburg. Von 1990 bis 1992 Volontärin im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Von 1992 bis 1993 Promotionsstipendiatin des Kulturwissenschaftlichen Instituts, Essen. Von 1993 bis 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Historischen Museum des Hochstifts Paderborn. 1997 Promotion zum Thema „Ikonen der Vernichtung. Zum öffentlichen Gebrauch von Fotografien aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern“. 1997 bis 1998 Forschungsprojekt zu frühen Fotoausstellungen über den Nationalsozialismus in der Bundesrepublik (1. Stipendium für Museumspraxis und Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung, Essen). 1999/2000 Mitglied der unabhängigen Kommission zur Überprüfung der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“. Seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg mit einem Forschungsprojekt zur Gesellschaftsgeschichte der Psyschiatrie. Seit dem WS 2007/08 Vertretung der Professur für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg. 2008 Habilitation. Venia Legendi für die Fächer Neuere und Neueste Geschichte und Historische Anthropologie. zurück |
| | | Forschung Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, Wissenschafts- und Gesellschaftsgeschichte der Psychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert, Popularisierung von Wissen / Populäres Wissen, Visual History (Schwerpunkt Fotogeschichte und Fototheorie), Gedächtnisgeschichte, Historische Anthropologie. Habilitationsprojekt (abgeschl.): „Anstaltsmauern und Öffentlichkeit. Eine Gesellschaftsgeschichte der Unterbringung in psychiatrischen Anstalten. 1850-1980“ zurück |
| | | Publikationen (Auswahl) Monographien Grenzen der Anstalt. Psychiatrie und Gesellschaft in Deutschland 1860-1980, Göttingen: Wallstein Verlag 2010. Gespräch über das Buch: Deutschlandradio Kultur, Lesart spezial: "Wenn die Seele nicht mehr mitspielt". Psychiatrie und burnout (13.5.2010) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/1181901/ "Auschwitz in der Paulskirche". Erinnerungspolitik in Fotoausstellungen der sechziger Jahre, Marburg: Jonas Verlag 2000. Ikonen der Vernichtung. Öffentlicher Gebrauch von Fotografien aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern nach 1945, Berlin: Akademie Verlag 1998. (2. Auflage 2000). Herausgeberschaft Bilder von Körpern. Visualisierungspraktiken in medizinischen und populären Publikationen des 19. und 20. Jahrhunderts, Themenheft von WerkstattGeschichte 47/2007 (zus. mit Lutz Sauerteig/Durham, GB). Zeigen Fotografien Geschichte? Themenheft Fotogeschichte 95 (2005) (zus. mit H. Falkenhagen). „Schneewittchen im Glassarg“ – Frauen im Museum, Themenheft Geschichtswerkstatt 27 (1993) (zus. mit M. Burckhardt, C. Buchheit, D. Freist). Aufsätze Die Irren sind immer die Anderen. Selbstthematisierungen von psychischer Krankheit und Gesundheit in gesellschaftlichen Umbruchzeiten (Deutschland 1900/1970), in: E. Bösl, A. Klein, A. Waldschmidt (Hg.), Disability History. Konstruktionen von Behinderung in der Geschichte. Eine Einführung, Bielefeld (transcript), erscheint im Juli 2010. „Anti-Vernunft“ und „geistige Gesundheit“. Eine Fallgeschichte über Norm, Normalität und Selbstnormalisierung im deutschen Kaiserreich, in: Sibylle Brändli Blumenbach, Barbara Lüthi, Gregor Spuhler (Hg,), Zum Fall machen, zum Fall werden. Wissensproduktion und Patientenerfahrung in Medizin und Psychiatrie des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. 2009, S 121-141. Fotografie und Nationalsozialismus, in: Peter Reichel, Peter Steinbach (Hg.), Der Nationalsozialismus – Die zweite Geschichte. Überwindung, Deutung, Erinnerung, München 2009, S. 335-349. Der Soldat auf dem Bagger und die Toten. Bergen-Belsen, April 1945, in: Gerhard Paul (Hg.), Das Jahrhundert der Bilder. 1900-1949, Göttingen 2009, S. 698-705. Vor aller Augen: Fotografien-wider-Willen in der Geschichtsschreibung, in: Werkstatt Geschichte 47 (2007), S. 61-74. Lebendig begraben. Zur Kultur- und Medizingeschichte der Todesfeststellung um 1800, in: 550 Jahre Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Bd.2: Von der hohen Schule zur Universität der Neuzeit, hgg. von Dieter Mertens, Heribert Smolinsky, Freiburg 2007, S. 183-197. „Ein Buch von Toten“. Gerhard Schoenberners Fotodokumentation „Der gelbe Stern“, in: Jürgen Danyel, Jan-Holger Kirsch, Martin Sabrow (Hg.), Fünfzig Klassiker der Zeitgeschichte (Festschrift für Konrad H. Jarausch), Göttingen 2007, S. 61-65. Die Psychiatrie auf der Anklagebank. Eine Fallstudie über Grenzen und Grenzverschiebungen in der ärztlichen und öffentlichen Rede über Psychiatrie (1969-1975), in: Thomas Hengartner, Johannes Moser (Hg.), Grenzen & Differenzen. Zur Macht sozialer und kultureller Grenzziehungen, Leipzig 2006, S. 493-504. Aus der Alltäglichkeit gefallen. Eine Fallgeschichte über Norm, Normalität und Selbstnormalisierung im Kaiserreich, in: Normieren, Standardisieren, Vereinheitlichen (= Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung, Band 41), Marburg 2006, S. 37-50. Psychiatrie und Politik. Zum Sozialistischen Patientenkollektiv in Heidelberg, in: Klaus Weinhauer, Jörg Requate, Heinz-Gerhard Haupt (Hg.), Terrorismus in der Bundesrepublik. Medien, Staat und Subkulturen in den 1970er Jahren, Frankfurt a. M. 2006, S. 134-153. „Keine Angst vor Psychiatern“. Psychiatrie, Psychiatriekritik und Öffentlichkeit in der Bundesrepublik (1960-1980), in: Heiner Fangerau, Karin Nolte (Hg.), „Moderne“ Anstaltspsychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert. Legitimation und Kritik, Stuttgart 2005, S. 341-360. Lesende Frau. Fotografie und Erinnerung, in: Anton Holzer, Timm Starl (Hg.), Fotografie / Geschichte. 25 Jahre Fotogeschichte [= Fotogeschichte 98 (2005)], S. 5-9. (Nachdruck in: Gerhard Schneider (Hg.), Meine Quelle. Ein Lesebuch zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Schwalbach 2008, S. 172-177.) Klage und Anklage. Das „Auschwitz-Album“ als Beweismittel im Frankfurter Auschwitz-Prozeß (1963-1965), in: Fotogeschichte 95 (2005), S. 15-28. Radikale Psychiatriekritik in der Bundesrepublik. Das sozialistische Patientenkollektiv in Heidelberg, in: Franz-Werner Kersting (Hg.), Psychiatriereform als Gesellschaftsreform. Die Hypothek des Nationalsozialismus und der Aufbruch der sechziger Jahre, Paderborn 2003, S. 165-180. Foto / Kontext. Kontinuitäten und Transformationen fotografischer Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen, in: Heidemarie Uhl (Hg.), Zivilisationsbruch und Gedächtniskultur. Das 20. Jahrhundert in der Erinnerung des beginnenden 21. Jahrhunderts. Innsbruck u.a. 2003, S. 67-85. Bilder vom Feind. Das Scheitern der „visuellen Entnazifizierung“ 1945, in: Sven Kramer (Hg.), Die Shoah im Bild, München 2003, S. 51-69. Zwangseinweisungen in die Psychiatrie, in: Ulrich Herbert (Hg.), Wandlungsprozesse in Westdeutschland. Belastung, Integration, Liberalisierung, 1945 bis 1980, Göttingen 2002, S. 467-507. „Nicht mehr normal und noch nicht geisteskrank...“ Über psychopathologische Grenzfälle im Kaiserreich, in: WerkstattGeschichte 33 (2002), S. 22-44. „Einer jeder Mensch stirbt als dann erst, wenn er lange zuvor schon gestorben zu seyn geschienen hat“. Der Scheintod als Phänomen einer Grenzverschiebung zwischen Leben und Tod, in: R. W. Brednich, A. Schneider, U. Werner (Hg.), Natur und Kultur. Volkskundliche Perspektiven auf Mensch und Umwelt (Vorträge des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde), Münster 2001, S. 469-479. Secular Icons. Looking at Photographs from Nazi Concentration Camps, in: History and Memory 1 (2000), S. 135-150. Überlegungen zu einer fotografischen Sprache des Gedenkens, in: Jahrbuch für Volkskunde, hgg. von W. Brückner, Würzburg u.a. 2000, S. 119-134. Buchenwald 1945. Blicke auf ein Foto, in: Freibeuter 80 (1999), S. 87-93. How to bridge the gap? Überlegungen zu einer fotografischen Sprache des Gedenkens, in: I. Eschbach, S. Jacobeit, S. Lanwerd (Hg.), Die Sprache des Gedenkens, Berlin 1999, S. 108-119. Ein „Bilderbuch für Vergeßliche“: Richard Errells und Ernst Loewys fotografische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, in: Rundbrief Fotografie, Sonderheft: Fotografie gedruckt, 1998, S. 69-76. „Warschauer Ghetto“ – „Auschwitz – Bilder und Dokumente“: Zwei Ausstellungen begleiten den Frankfurter Auschwitz-Prozeß 1963-65, in: informationen, hgg. vom Studienkreis: Deutscher Widerstand 47 (1998), S. 7-15. Verfallen? Vergessen? Die Gedenkstätte Auschwitz in bundesdeutschen Medien zwischen 1989 und 1993, in: Detlef Hoffmann (Hg.), Das Gedächtnis der Dinge. KZ-Relikte und KZDenkmäler 1945-1995, Frankfurt/M. 1998, S. 310-323. Bilder einer Ausstellung. Einige Fragen zu Fotografien in Museen, in: Zeitschrift für Volkskunde 93 (1997), S. 217-233. „Ungläubig stehen oft Leute vor den Bildern von Leichenhaufen abgemagerter Skelette...“. KZ-Fotografien auf Plakaten – Deutschland 1945, in: Fritz Bauer Institut (Hg.), Auschwitz: Geschichte, Rezeption und Wirkung (Jahrbuch 1996 zur Geschichte und Wirkung des Holocaust), Frankfurt/M. 1996, S. 189-222. Je näher man es anschaut, desto ferner blickt es zurück. Überlegungen zu Ausstellungen in KZ-Gedenkstätten, in: Annegret Ehmann u.a. (Hg.), Praxis der Gedenkstättenpädagogik. Erfahrungen und Perspektiven, Opladen 1995, S. 55-74. Beim Sichten des fotografischen Nachlasses. Privatfotos in Auschwitz, in: Fotogeschichte 55 (1995), S. 3-10. Ortsbesichtigung. Zeitgenössische Fotografien von Auschwitz, in: Wiener Jahrbuch für jüdische Geschichte, Kultur und Museumswesen 2 (1995/1996), S. 117-135. Andenken, Dokument: Eine Fotografie anschauen, in: Gedenkstätten-Rundbrief, Berlin 64 (1994), S. 3-6. Die Frauen und das Museum, in: Geschichtswerkstatt 27 (1993), S. 55-59. Visualisierte Geschichte. Zu Ausstellungen an Orten nationalsozialistischer Konzentrationslager, in: B. Bönisch-Brednich, R.W. Brednich, H. Gerndt (Hg.), Erinnern und Vergessen (Vorträge des 22. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde) Göttingen 1991, S. 581-588. Zeit fürs Museum – Zeit im Museum, in: Museumsblatt 6 (1991), S. 18-23. Wissenschaftliche Gutachten Bericht der Kommission zur Überprüfung der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“, o. O. 2000. (zus. mit O. Bartov, G. Hirschfeld, F. P. Kahlenberg, M. Messerschmidt, R. Rürup, C. Streit, H.-U. Thamer Begleitpublikationen und Kataloge zu Ausstellungen, Ausstellungsberichte „Geschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten“. Photographie, Geschichte, Gedächtnis, in: Wolfgang Hesse, Katja Schumann (Hg.), Mensch! Photographien aus Dresdner Sammlungen, Dresden 2006, S. 46-56. Das Auschwitz-Album vor Gericht, in: Fritz Bauer Institut (Hg.), Auschwitz-Prozess 4 Ks 2/63 Frankfurt am Main (Katalog zur gleichnamigen historisch-dokumentarischen Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst), Frankfurt am Main 2004, S. 148-159. Was zeigt das Foto im Museum? Überlegungen zum musealen Gebrauch fotografischer Bilder, in: Fotografie in Baden (Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Städtische Galerie Freiburg), 2003, S. 14-17. Zeiterfahrung im Paderborner Land vor der Industrialisierung, Paderborn: Historisches Museum des Hochstifts Paderborn 1998. Ausstellungsbericht: Die Lager – Bildgedächtnis der Nazi-Konzentrations- und Vernichtungslager (1933-1999), Fotomuseum Winterthur, in: Rundbrief Fotografie 3 (2001), S. 36-39. Das Deutsche Uhrenmuseum. Eine Einführung in die Ausstellung, Furtwangen 1992. (zus. Mit R. Mühe, H. Kahlert, B. Techen) Rezensionen Katrin Pieper, Die Musealisierung des Holocaust. Das Jüdische Museum in Berlin und das U.S. Holocaust Memorial Museum in Washington D.C., Köln u.a. 2006, in: Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 2008, S. 238-241. Gerhard Paul, Bilder des Krieges, Krieg der Bilder, in: Süddeutsche Zeitung, 27. Dez. 2004. David Gugerli, Barbara Orland (Hg.), Ganz normale Bilder. Historische Beiträge zur visuellen Herstellung von Selbstverständlichkeit, Zürich 2002, in: Neue politische Literatur 3 (2003); ebenfalls in: Fotogeschichte 92 (2004), S. 76-77. Ulrich Baer, Spectral Evidence, in: Fotogeschichte 89 (2003), S. 54-56. Ursula Baumann, Vom Recht auf den eigenen Tod. Die Geschichte des Suizids vom 18. biszum 20. Jahrhundert, Weimar 2001, in: Archiv für Sozialgeschichte 43 (2002). online: http://library.fes.de/fulltext/afs/htmrez/80407.htm. J. Schmidt, C. Tagsold, H.-D. Dörfler, B. Rabe, Fotografie und Realität, Opladen 2000, in: Rundbrief Fotografie 2 (2001), S. 43-45. Susanne Regener, Fotografische Erfassung. Zur Geschichte medialer Konstruktionen des Kriminellen, München 1999, in: Fotogeschichte 75 (2000), S. 67-68. Susanne Moeller, Die Entkonkretisierung der NS-Herrschaft in der Ära Kohl, Hannover 1998, in: Fritz Bauer Institut (Hg.), Newsletter 16 (1999), S. 50-51. Ute Wrocklage, Fotografie und Holocaust. Annotierte Bibliographie, in: Rundbrief Fotografie N.F. 22 (1999), S. 46-47. Dagmar Barnouw, Ansichten vom Feind (1945). Krieg und Gewalt in der zeitgenössischen Photographie, in: Mittelweg 36 2 (1998), S. 54-57. Franziska Becker, Gewalt und Gedächtnis. Erinnerungen an die nationalsozialistische Verfolgung einer jüdischen Landgemeinde, Göttingen 1994, in: Zeitschrift für Volkskunde 90. Jg. (1994), S. 284-286. | | | |
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