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Kristina Wacker

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Kristina Wacker studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen an der FH Stuttgart. Nach langjährigen Tätigkeiten als freie Journalistin und Kinderbuchautorin schloss sie im Jahr 2010 den Aufbaustudiengang Medienpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg mit der Arbeit „Konzeption und erste Erprobung eines Medienverbundes zum Freiburg Münster für Grundschüler“ ab. Von 2007 bis 2011 war sie wissenschaftliche Hilfskraft in der DFG Forschergruppe „Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen der Gegenwart“ im Teilprojekt „Populäre Mittelalter-Konstruktionen in der deutschen Mittelalter-Szene“.

 

 

Dissertationsprojekt


Historische Filme prägen heute wie kaum ein anderes Medium Geschichtsbilder und sind als zentrale Medien der Geschichtsdarstellung Gegenstand des Promotionsvorhabens. Ausgehend von der These, dass klare Abgrenzungen zwischen dokumentarischen und fiktionalen Filmgenres und damit die Dichotomie zwischen fiktional und nicht-fiktional aufgrund der Entwicklung von Hypridformen im Geschichtsfilmbereich nicht mehr möglich sind, wird angenommen, dass Dokumentar- und Unterrichtsfilme nicht zwangsläufig historische Sachverhalte wissenschaftsadäquater darstellen als historische Spielfilme. Im Kontext dieser These wird untersucht, welche genreimmanenten Authentizitätsstrategien und Inszenierungspraxen von Vergangenheit sich in den Filmgenres Dokumentar- und Unterrichtsfilm sowie im Historienfilm aus geschichtswissenschaftlicher und filmsprachlicher Perspektive identifiziert werden können. In einem weiteren empirische Zugriff wird anschließend gefragt, welche epistemologischen Überzeugungen und Bewertungen sich bei Lehrkräfte und Schüler in Bezug zur Wissenschaftlichkeit und zum Wahrheitsgehalt verschiedener Geschichtsfilmgenres feststellen lassen. Durch eine vergleichende Analyse dieser erhobenen Daten werden sich Übereinstimmungen und Diskrepanzen aufzeigen lassen, die die Grundlage für die Entwicklung eines orientierenden geschichtsdidaktischen Modells zur Filmanalyse für Lehrkräfte und Schüler bilden. Ziel dieses Modells ist die Förderung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins auf der Grundlage einer geschichtskulturellen Kompetenz des Filmverstehens. Dieses Filmanalysemodell wird abschließend durch den Einsatz im Geschichtsunterricht einer ersten Überprüfung und Modifikation unterzogen.

 

 

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