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Projekt Korte/Lechner

Geschichte(n) für viele: Historische Lebenswelten in Familien-, Frauen- und Kinderzeitschriften des viktorianischen England

 

Periodika waren Massen- und Leitmedien des 19. Jahrhunderts mit großer Wirkungsmacht, besonders in der führenden Zeitungs- und Zeitschriftennation Großbritannien. Während Zeitungen tagesaktuelle Nachrichten vermittelten, fanden Leser in Zeitschriften eine Mischung von Unterhaltung und Informationen zu einem breiten Themenspektrum, das in hohem Maße auch geschichtliches Wissen einschloss. Hier handelt es sich um einen zentralen Wissensbestand des 19. Jahrhunderts, dessen spezifische Repräsentation – bzw. Repräsentationsvielfalt – in Zeitschriften jedoch noch weitgehend unerforscht ist. Während der Regierungszeit Königin Viktorias differenzierte sich der britische Zeitschriftenmarkt zunehmend nach Publika aus; ein bedeutendes Marktsegment waren Familienzeitschriften, sowohl für Leser der middle classes als auch der working classes; andere Zeitschriften waren spezialisiert, wobei Publikationen für weibliche und junge Leserschaften ebenfalls wichtige Segmente des Marktes darstellten. Das Projekt untersucht für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts die Darstellung von Geschichte in ausgewählten Zeitschriften für Familien, Frauen sowie Kinder und Jugendliche in Hinblick auf Inhalte, Intentionen und Präsentation in einem Nebeneinander verschiedener, faktualer wie fiktionaler Formate.

 

Projektleiterin: Prof. Dr. Barbara Korte (Anglistik)

Mitarbeiterinnen: Doris Lechner, M. A. (Anglistik); Hilfskraft: Christiane Hadamitzky, B.A. (Europäische Literaturen und Kulturen) (bis August 2012); Sotirios-Kimon Mouzakis

Projektdatenbank: Popular History in Victorian Magazines Database (PHVM)


 

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