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Dr. Jutta Gerner

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Dr. Jutta Gerner

Dipl. Forstwirtin

 

Professur für Forst- und Umweltpolitik
Tennenbacher Str. 4

D - 79106 Freiburg i. Br.

 

Telefon: (0761) 203 - 3717
Telefax: (0761) 203 -3705

 

Email: Jutta.Gerner@ifp.uni-freiburg.de

 

 

Beruflicher Werdegang

  

Seit 06/2008

  • Mitarbeiterin an der Professur für Forst- und Umweltpolitik
  • Mitarbeiterin am Dekanat der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen
  • Aufgaben: u.a. Leitung des Studierenden-Mentoring-Programms der Fakultät; zentrale Organisation der Lehrevaluationen in den BSc-Studiengängen Waldwirtschaft und Umwelt sowie Umweltnaturwissenschaften

 

Studium

 

11/2009 - 11/2012

  • Promotion am Institut für Forst- und Umweltpolitik zum Thema „Entscheidungsprozesse bei Einrichtung und Management von Schutzgebieten – eine behördenzentrierte Analyse“

 

05/2007 - 11/2007
  • Diplomarbeit am Institut für Forst- und Umweltpolitik zu dem Thema „Naturschutz im Dialog? Erfahrungen bei der Umsetzung der FFH-Richtlinie in Baden-Württemberg“.

07/2004 - 07/2005   
  • Auslandsstudium an der Universidad Austral de Chile in Valdivia, Chile

10/2001 - 11/2007
  • Studium an der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Albert- Ludwigs- Universität Freiburg

 

 

Projekte

 

  • Wildtiere in Umweltkommunikation und Regionalmarketing. Untersuchungen zur Initiative „Tierisch Wild“ in der Nationalparkregion Bayerischer Wald.

    Projektbeschreibung:

    Tiere spielen sowohl als Gegenstand von Umweltkonflikten als auch in der umweltpolitischen Kommunikation eine zentrale Rolle. In vielen Fällen werden komplexe politische Herausforderungen auf den Streit um die Nutzung oder den Schutz einzelner Arten mit hohem Symbolwert reduziert. Aber auch im Rahmen der Umweltbildung bzw. –kommunikation sowie des Regionalmarketings kommt einzelnen „Tierarten“ und ihrer Symbolik eine besondere Bedeutung zu. Auch die grenzüberschreitende Initiative „Tierisch Wild“ in der Nationalparkregion Bayerischer Wald und Böhmerwald/Sumava setzt vor diesem Hintergrund auf die Symbolik verschiedener Tierarten (z.B. Luchs, Fischotter, Rothirsch, Auerhuhn), um die Region touristisch zu vermarkten und das innerhalb der Schutzgebiete verfolgte umweltpolitische Ziel von sekundärer Wildnis ins Nationalparkvorfeld zu transportieren. In der ersten Projektphase wurde vom Institut für Forst- und Umweltpolitik eine Vorstudie zu dem hier dargestellten Forschungsvorhaben durchgeführt. Hierbei wurde die kulturelle Bedeutung und Symbolik der „Tierisch Wild“ -Tierarten auf Basis von Literatur und qualitativen Interviews ermittelt. Ziel der zweiten Projektphase war es, mit einer umfangreicheren quantitativen Studie (1.000 Interviews) die vorläufigen Befunde der qualitativen Vorstudie weiterzuentwickeln und auf ihre Generalisierbarkeit hin zu prüfen. Dazu wurden Skalen entwickelt, um die Bewertung der Tierarten nach unterschiedlichen Kriterien messen zu können. Außerdem sollten weitere Erkenntnisse zu Bekanntheit und Wirkung der „Tierisch Wild“ - Initiative bzw. zu den einzelnen Tierarten und deren Management in der Nationalparkregion gewonnen werden. Zielgruppe der Untersuchung waren - wie bereits bei der Vorstudie – Einwohner und Besucher der Nationalparkregion.

     

Publikationen

 

  • Gerner, J., Selter, A., Heurich, M., Günther, S., & Schraml, U. (2012): How attitudes are shaped: Controversies surrounding Red Deer Management in a National Park. Human Dimensions of Wildlife, 17(6): 404-417.
     
  • Gerner, J. & Schraml, U. (2011): Jagd in Naturschutzgebieten: Analyse und Bewertung der politischen Steuerungsverfahren Allgemeine Forst und Jagdzeitung 182 (11/12): 231-240.
     
  • Gerner, J., Heurich, M., Günther, S., Schraml, U. (2011): Red deer at a crossroads – an analysis of communication strategies concerning wildlife management in the ‘Bayerischer Wald’ National Park, Germany. Journal for Nature Conservation (19) 2011: 319-326.
     
  • Gerner, J. & Schraml, U. (2008): Naturschutz im Dialog? Erfahrungen bei der Umsetzung der FFH - Richtlinie. In: AFZ - Der Wald Nr. 23/2008. S. 1275-1277.

 

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