Literarisches am Sonntagnachmittag: Berthold Auerbach
vorgestellt von Hermann Kinder (Köln)
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| Wann |
17.06.2012 von 17:00 bis 20:00 |
| Wo | Wintererstr. 1 - 79104 Freiburg |
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Um Rabbiner werden zu können, besuchte Berthold Auerbach (geb. 28. Februar 1812 in Horb a. N., gest. 8. Februar 1882 in Cannes), der eigentlich Moyses Baruch hieß, theologische Schulen, u. a. in Karlsruhe und machte das Abitur in Stuttgart. Als radikal-liberal und Mitglied der verfolgten Burschenschaften wurde er 1834 von der Universität München ausgeschlossen und verbüßte 1837 eine Haftstrafe auf der Festung Hohenasperg, der »Demagogenherberge« bei Stuttgart. Die politische Verfolgung und persönliche Vorbehalte ließen ihn sein Theologiestudium aufgeben. Bis zu seinem Tod arbeitete er als freier Schriftsteller. Er wurde Deutschlands international wohl bekanntester Erzähler; vor allem seine »Schwarzwälder Dorfgeschichten« wurden ein Welterfolg. Der zunehmende Antisemitismus zerstörte seine Illusionen. Er starb 1882.
Sie sind eingeladen, Bertold Auerbach als Erzähler und leidenschaftlichen Briefschreiber kennenzulernen, als einen selbstironischen, sensiblen, umfassend interessierten Beobachter des 19. Jahrhunderts.
Veranstaltung Nr. 137
>>> Nähere Information & Anmeldung
KATHOLISCHE AKADEMIE DER ERZDIÖZESE FREIBURG
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Besucheradresse: Wintererstr. 1 - 79104 Freiburg
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