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Genmutation führt zum Verlust von Tast- und Hörsinn

Wer gut hört, kann auch gut tasten. Wer aber schlecht hört, hat auch einen schlechteren Tastsinn. Wie das zusammenhängt, haben Wissenschaftler aus Berlin, Hannover und Valencia nun entdeckt: Beide Sinne haben eine gemeinsame genetische Basis (Mai 2012).

In Patienten mit Usher-Syndrom, einer erblichen Form der Schwerhörigkeit mit Sehbehinderung, entdeckten die Forscher um Gary R. Lewin (BCCN Berlin, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch) eine Genmutation, die ursächlich auch für den schlechteren Tastsinn der Betroffenen ist. Der Untersuchung waren verschiedene Studien, unter anderem mit ein- und zweieiigen gesunden Zwillingen vorausgegangen (PloS Biology, doi:10.1371/journal.pbio.1001318). Insgesamt untersuchten die Forscher 518 Freiwillige.

Lesen Sie mehr in der vollständigen Pressemitteilung des MDC

Bild auf der Übersichtsseite: © Melanie Mieske  / pixelio.de | www.pixelio.de