Lübeck - New York
Deutsch - US-amerikanische Kooperation in Computational Neuroscience
Die Wirkung von schwachen elektrischen Strömen auf die Gedächtniskonsolidierung im Schlaf
Dieses Verbundprojekt kombiniert theoretische und experimentelle Ansätze zur Erforschung der kritischen Kopplung zwischen applizierten elektrischen Strömen und oszillatorischer EEG Aktivität, die mit Plastizitätsänderungen assoziiert werden. Eine zentrale Frage im Verbund ist: wie schwache elektrische Ströme, die unzureichend sind um Erregbarkeits- oder Plastizitätsänderungen in unterschwelligen Neuronen zu erzeugen, eine derartig starke Wirkung auf EEG-Oszillationen, sowie auf das Gedächtnis ausüben können. Gelenkt durch Computersimulationen soll in diesem Gesamtprojekt die kritische Kopplung zwischen applizierten elektrischen Strömen und oszillatorischer EEG Aktivität erforscht werden. Dazu werden die anhaltenden Änderungen untersucht, die durch schwache elektrische Stimulationen, i) in in-vitro hippokampalen und neokortikalen Hirnschnitten, welche langsame oszillatorische Aktivität aufweisen, sowie ii) in schlafenden menschlichen Probanden induziert werden.
An dieser Kooperation sind folgende Wissenschaftler beteiligt:
- Lisa Marshall, Abt. Neuroendokrinologie, Universität Lübeck
- Thomas Martinetz, Institut für Neuro- und Bioinformatik, Universität Lübeck
- Jens C. Claussen, Insitut für Neuro- und Bioinformatik, Universität Lübeck
- Lucas C. Parra, Biomedical Engineering, City College of the City University of New York (US-amerikanischer Koordinator)
- Marom Bikson, Biomedical Engineering, City College of the City University of New York
| Deutscher Koordinator | |||||
| Universität Lübeck | |||||
Tel.: +49 (0) 451 500 3644 | |||||
