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Sommersemester 2020

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Vorlesungen     Haupt-/Masterseminare      Proseminare      Kolloquium      Übungen


Hinweise zu den Lehrveranstaltungen

  • Die Belegung findet ausschließlich über das Portal HISinOne statt.
  • Alle aktuellen Veranstaltungen sowie Lehrmaterialien finden Sie bei ILIAS.
  • Haben Sie Fragen zu unseren Lehrveranstaltungen, mailen Sie bitte dem HiWi-Team.

 

   

Vorlesungen

PD Dr. Martin Faber

Vorlesung: Das Osmanische Reich und Europa

Mo 14 - 16 Uhr c.t.                                                           Raum: online                

Beginn: 11.05.2020

Jahrhundertelang zitterte Europa vor “den Türken”. Das Osmanische Reich war eine Großmacht auf drei Kontinenten. Seit dem 14. Jahrhundert breitete es sich von seinem Kern in Kleinasien scheinbar unaufhaltsam im arabischen Raum, in Nordafrika und im südöstlichen Europa aus, ehe diese Expansion im 17. Jahrhundert stagnierte und danach mehr und mehr in einen Verfall überging. Im 19. Jahrhundert erwarb das Reich sich den Ruf eines “kranken Manns am Bosporus” und wäre wohl völlig liquidiert worden, wenn die Rivalität der neuen europäischen Großmächte dies nicht verhindert hätte. 1923 wurde die Herrschaft der Sultane dann durch die türkische Republik abgelöst.

Die Vorlesung wird ihren Schwerpunkt auf den europäischen Teil des Reichs legen, wo christliche Völker durch Jahrhunderte unter osmanischer (und damit islamischer) Herrschaft standen und davon stark geprägt wurden. Umgekehrt haben auch in der Führung des Osmanischen Reichs Europäer aus den unterworfenen Gebieten immer einen großen Einfluss gehabt. Der Umgang mit den Türken war geprägt von Furcht und Unterdrückung, aber auch von Toleranz und Zusammenarbeit zu gegenseitigem Nutzen. Doch nicht nur die Völker auf dem Balkan, auch die Staaten Westeuropas mussten sich mit den Osmanen auseinander setzen. Die italienischen Stadtrepubliken Venedig und Genua, später auch England und Frankreich sicherten ihren Handel mit dem Orient teils durch Kriege und teils durch diplomatische Beziehungen mit dem Osmanischen Reich. Seeräuber aus dem osmanischen Nordafrika kaperten Schiffe aus den christlichen Staaten und landeten an europäischen Küsten bis nach Island, um Menschen zu fangen und in die Sklaverei zu verschleppen. Die Zurückdrängung der Türken in Europa geschah zunächst durch die Großmächte Österreich und Russland, bis im 19. Jahrhundert auch die entstehenden Nationen in Südosteuropa selbst erfolgreich für ihre Befreiung kämpfen konnten. Das Osmanische Reich, das sich den Europäern lange überlegen gefühlt hatte, versuchte aus der Defensive zu kommen, indem es europäische Muster übernahm, was aber letztlich zu seiner Auflösung und zur Gründung des modernen türkischen Nationalstaats führte.

Die Lehrveranstaltung beginnt am 11. Mai. Die einzelnen Vorlesungen werden in Form von MP4-Videodateien auf der E-Learning-Plattform ILIAS und als Podcasts im Medienportal der Universität zur Verfügung gestellt. In ILIAS wird es zudem ein Online-Forum geben, in das Fragen und Antworten eingegeben werden können, außerdem findet sich dort noch weiteres Material zu Thema und Ablauf der Vorlesung. Das Passwort für den ILIAS-Raum der Vorlesung lautet “Militärgrenze”.

Literatur: Klaus Kreiser: Der Osmanische Staat 1300–1922. München 2008; Heinz Kramer/Maurus Reinkowski: Die Türkei und Europa. Eine wechselhafte Beziehungsgeschichte. Stuttgart 2008.

 

   

Hauptseminare

PD Dr. Martin Faber 

Hauptseminar: Die Entstehung der Balkanstaaten im 19. Jahrhundert 

Do 18 - 20 Uhr c.t.                                                Raum: online                             

Beginn: 14.05.2020

Das Seminarthema hieß zu seiner Zeit “die orientalische Frage”, denn am Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte ganz Südosteuropa noch zum Osmanischen Reich. Dieses aber erwies sich im Lauf des Jahrhunderts als “der kranke Mann am Bosporus”, der den europäischen Großmächten und den Unabhängigkeitsbestrebungen der Völker auf dem Balkan immer weniger Widerstand entgegensetzen konnte. Schon vor dem Beginn des 1. Weltkriegs hatte das Reich seine europäischen Gebiete fast vollständig verloren, und sechs neue Staaten waren dort entstanden: Griechenland, Serbien, Montenegro, Rumänien, Bulgarien und Albanien. Serbien und Rumänien wurden nach dem 1. Weltkrieg noch erweitert um Gebiete, die zuvor zur Habsburgischen Monarchie gehört hatten: Slowenien, Kroatien und Siebenbürgen. Bis es dahin kam, war es aber ein langer und verschlungener Weg, der über zahlreiche Krisen, Kriege und Kongresse führte. Die Großmächte wollten sich selbst möglichst große Einflüsse in den ehemaligen türkischen Gebieten sichern und den Einfluss ihrer Rivalen klein halten. Das führte dazu, dass der Balkan 1914 als das “Pulverfass Europas” galt und dass dort auch tatsächlich der 1. Weltkrieg ausgelöst wurde.

Die christlichen Völker auf dem Balkan mussten sich in dieser Zeit zunächst selbst überlegen, wer sie eigentlich waren und was sie wollten. Die meisten von ihnen hatten zuletzt im Mittelalter eine eigenständige politische Existenz erlebt, auf die sie sich nun gern beriefen und deren tatsächlichen oder vermeintlichen Glanz sie zurückgewinnen wollten. Aber oft hatten die langen Jahrhunderte der türkischen Herrschaft die Grenzen zwischen den Nationalitäten verwischt, und die Intellektuellen mussten sich zunächst einmal daran machen, die verschiedenen Sprachen klar voneinander zu trennen, sie für den schriftlichen Gebrauch einzurichten und der einfachen Bevölkerung klar zu machen, zu wem sie gehörte oder gehören sollte. Das lief nicht ohne Konflikte ab (und auch nicht ohne Kriege) und führte oft zu sehr verwickelten Prozessen von Nationsbildung, die nachzuverfolgen für heutige Historiker extrem lehrreich ist. Darüber hinaus mussten die neuen Nationen aber auch Rücksicht auf die Interessen der Großmächte nehmen und sich gut überlegen, mit wem sie sich verbündeten. Am Ende des 1. Weltkriegs entschieden dann die Siegermächte bei der Friedenskonferenz in Paris neu über die Grenzen auf dem Balkan und versuchten einen Ausgleich zu finden zwischen ihren globalen Interessen und den widerstreitenden Ambitionen der Nationen vor Ort. All diese Aspekte machen das Seminarthema zu einem hervorragenden Einstieg nicht nur in die Geschichte Südosteuropas, sondern auch des 19. Jahrhunderts.

Das Seminar beginnt am 14. Mai. Solange nicht wieder Präsenzlehre möglich ist, wird es im Wesentlichen auf der Online-Plattform ILIAS durchgeführt, in einer Mischung aus synchroner und asynchroner Lehre. Das Passwort für ILIAS wird den Teilnehmern über HISinOne oder ggf. per Email vom Dozenten mitgeteilt.

Literatur: Marie-Janine Calic: Südosteuropa. Weltgeschichte einer Region. München 2016; Charles und Barbara Jelavich: The establishment of the Balkan national states. 1804 - 1920. Seattle 1986.

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PD Dr. Dmitri Zakharine

Hauptseminar: Der Zar und das Zarentum im 16. Jahrhundert 

Fr 16 - 18 Uhr c.t.                                          Raum: online                 

Was war Russland in der Frühen Neuzeit? Wie kam es zur Bildung der Russischen Monarchie? Entwickelte sich das Land nach dem Vorbild der westeuropäischen Hofstaaten, des osmanischen Reichs oder wählte es einen eigenen „dritten“ Weg? Wie etablierten sich das Moskowitische Hofzeremoniell und der Kult des Zaren nach der Krönung Ivans IV. des Schrecklichen (1547)? Wie hat man am Zarenhof gespeist, getauft, geheiratet, gebetet, gemordet und bestattet? Das Seminar analysiert die Geschichte der Machtformen und der Verhaltenskonventionen, welche über Jahrhunderte hinweg das Bild der russischen Monarchie bestimmten.

Literatur: Pipes, Richard: 1984, Russland vor der Revolution – Staat und Gesellschaft im Zarenreich. München. 350 Seiten. Zabelin, Ivan: 1918/2018, Home Life of Russian Kings and Queens in the XVI and XVII Centuries. 792 Seiten. Zakharine, Dmitri: 2005, Von Angesicht zu Angesicht. Der Wandel direkter Kommunikation in der ost- und westeuropäischen Neuzeit. Konstanz. 690 Seiten.

Das Hauptseminar beginnt per ZOOM am Fr 16 - 18 Uhr c.t. Viele Materialien werden zum 11. Mai 2020 auf der Online-Plattform ILIAS eingestellt. Das Seminar ist (solange der Präsenz-Unterricht nicht möglich ist) als Mischung aus synchroner und asynchroner Lehre konzipiert. Das Passwort für ILIAS ist "Iwan Grosny". Die Teilnehmer werden darum gebeten, sich eventuell im Voraus per e-mail mit dem Dozenten in Verbindung zu setzen. Die Umwandlung der Veranstaltung in ein Blockseminar ist in Absprache mit den Studierenden möglich. 

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Proseminare

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Dr. Michel Abeßer (Freiburg)

Proseminar: Das Schwarze Meer und der Kaukasus im Spannungsfeld zwischen Russischem und Osmanischem Reich 

Di 13-16 Uhr                                                                       Raum: online

Seit dem 18. Jahrhundert entwickelten sich das Schwarze Meer und der Kaukasus zu Konflikt- und Kontaktzonen zwischen Osmanischem und Russischem Reich. Die Geschichte dieser Interaktion bis zum Ersten Weltkrieg zeigt, dass weder die Expansion des Petersburger Imperiums noch der schrittweise Machtverfall der Hohen Pforte ein linearer Prozess waren. Vielmehr ging das Ringen um Vorherrschaft beider eurasischen Imperien einher mit unterschiedlich erfolgreichen politischen und wirtschaftlichen Modernisierungsbemühungen und der Bezugnahme auf westeuropäische Entwicklungsideale. Versuche, ein imperiales Integrationsmodell über ihre multiethnischen Peripherien in diesen Regionen zu schaffen, erwiesen sich für beide Imperien als Herausforderung. 

Im Seminar erörtern wir die wichtigsten historischen Entwicklungslinien, die das Schwarze Meer und den Kaukasus zwischen dem 18. Jahrhundert und Beginn des Ersten Weltkriegs prägten und werfen so einen exemplarischen Blick auf die Geschichte der beiden eurasischen Imperien. Dabei nehmen wir imperiale Grenzregionen in den Blick, die durch ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt geprägt waren, der beide Imperien mit spezifischen Herrschafts- und Legitimationstechniken entgegentraten. Am Beispiel der Interaktion zwischen den beiden Reichen in der Großregion lassen sich zentrale wirtschaftliche, militärische und kulturelle Herausforderungen vergleichend untersuchen, vor die Petersburg und Istanbul gestellt wurden und die deren Beziehungsgeschichte bis in die heutige Zeit weiter prägen.

Kenntnisse des Russischen, Türkischen oder regionaler Sprachen sind willkommen, aber keine Teilnahmevoraussetzung. 

Literatur:

De Waal, Thomas: The Caucasus. An Introduction, Oxford 2010.; King, Charles: The Black Sea. A History, Oxford 2004.; Taki, Victor: Tsar and Sultan: Russian Encounters with the Ottoman Empire, London 2016.

 

Ergänzung für das kommentierte Vorlesungsverzeichnis:

Dieses Seminar findet überwiegend als Online-Veranstaltung statt (sofern sich keine deutlichen Änderungen mit Blick auf Abstandsregeln und Bestimmungen für Präsenzlehre im Verlaufe des Semesters ergeben). Aufgrund der Unwägbarkeiten hinsichtlich der Netzstabilität zum Zeitpunkt des Seminars wird nur ein Teil der Veranstaltung als einstündiges direktes Diskussionsforum mit dem Konferenzprogramm Zoom durchgeführt. Studierende finden die wöchentliche Lektüre zusammen mit einem Aufgabenblatt sowie Materialien zu Tutoratsinhalten wie üblich in einem ILIAS-Ordner. Nach der Einführungssitzung am 12.5.2020 um 13 Uhr (s.t.) werden wir uns in einem dreiwöchigen ersten Block historische Grundlagen und Leitfragen erarbeiten, die im Seminarforum in ILIAS dokumentiert werden. In einem zweiten Block erarbeiten die Studierenden in Kleingruppen selbstständig das geografisch-historisches Profil einer Teilregion und werden individuell über Online-Besprechungen vom Dozenten begleitet. Die Ergebnisse der Teilprojekte fassen die Studierenden in kommentierten Powerpoint-Präsentation zusammen und stellen diese den anderen Teilnehmern zur kritischen Diskussion im ILIAS-Forum. Eine weitere Studienleistung der Teilnehmer#innen sind Lexikonartikel zu Grundlagenbegriffen der Imperiumsforschung, die im Verlauf des Semesters sukzessive bei ILIAS zu einem Wiki zusammengeführt werden. Modalitäten und ein genauer Termin der Klausur in den letzten Wochen des Semesters werden noch festgelegt. Die Kommunikation zwischen Dozent und Studierenden erfolgt via Email, den entsprechenden Foren in ILIAS, Zoom und eventuell Skype.

 

 

Kolloquium

Prof. Dr. Dietmar Neutatz / Dr. Michel Abeßer

Aktuelle Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte 

Di 18 - 20 Uhr c.t. Raum: online

Beginn: 21.04.2020

Das Kolloquium wendet sich an Abschlusskandidat*innen und Doktorand*innen. In den Sitzungen werden laufende Qualifikationsarbeiten und Vorträge auswärtiger Wissenschaftler*innen diskutiert. Das Programm wird zu Beginn des Semesters über die Homepage des Lehrstuhls für Neuere und Osteuropäische Geschichte bekannt gegeben.

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Übungen

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 Aleksandra Pojda de Pérez

Übung: Polnisch für Historiker*innen I (Niveau A1 ohne Vorkenntnisse) 

Do 11:45 - 13.15 Uhr  s.t.  Raum: online 

Beginn: 23.04.2020

Der Kurs wird von einer muttersprachlichen Dozentin geleitet und bietet einen Einblick in die polnische Sprache und Kultur.

Im Mittelpunkt des Kurses stehen erste Sprech-, Grammatik- und Konversationsübungen, die in die Alltagssituation eingebettet werden. Außerdem werden auch landeskundliche Besonderheiten Polens zur Sprache gebracht. Der Kurs hat das Erlernen folgender Themenbereiche der polnischen Grammatik zum Ziel: Deklination der Substantive und Adjektive, der Personal-, Possessiv-, Interrogativ- und Demonstrativpronomina; Präsens polnischer Verben sowie deren Reaktion. Es wird mit dem Lehrbuch ""Hurra! Po polsku 1“ gearbeitet.

Die Anmeldung erfolgt über HisInOne (Kontakt mit der Dozentin: aleksandra.pojda@geschichte.uni-freiburg.de).

 

 Aleksandra Pojda de Pérez

Übung: Polnisch für Historiker*innen II (Niveau A2 Fortsetzung vom Wintersemester 2019/2020) 

Do 13.15 - 14.45 Uhr s.t.    Raum:  online

Beginn: 23.04.2020

Der Kurs wird von einer muttersprachlichen Dozentin geleitet und richtet sich an Studierende mit polnischen Sprachvorkenntnissen (Niveau A1/A2). Im Mittelpunkt des Kurses stehen Sprech-, Grammatik- und Konversationsübungen, die in die Alltagssituation eingebettet werden. Außerdem werden auch landeskundliche Besonderheiten Polens zur Sprache gebracht. Der Kurs hat das Erlernen folgender Themenbereiche der polnischen Grammatik zum Ziel: Deklination der Substantive und Adjektive (Genitiv), Präteritum und Futur polnischer Verben sowie Aspekt der Verben. Es wird mit dem Lehrbuch ""Hurra! Po polsku 1“ gearbeitet (ab Lektion 7).

Die Anmeldung erfolgt über HisInOne (Kontakt mit der Dozentin: aleksandra.pojda@geschichte.uni-freiburg.de).

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 Iryna Dzyubynska, M.A.

Übung: Russisch für Historiker*innen II 

Mo 14 - 16 Uhr c.t. Raum: online

Beginn 11.05.2020 

Do 15 - 16:30 Uhr c.t. Raum: online

Der Kurs baut auf der Übung Russisch für Historiker*innen I auf und richtet sich an Studierende, die über entsprechende Vorkenntnisse (A1.1) verfügen. Im Rahmen die¬ses Kurses werden weitere Bausteine der russischen Grammatik erlernt und durch zahlreiche Übungen gefestigt. Der Schwerpunkt liegt auf Verben der Fortbewegung, Aspekt der Verben, Genitiv Singular und Plural, Passiv und Steigerungsstufen der Ad¬jektive. Anhand kurzer Originaltexte werden Lesefertigkeiten trainiert, die den Studierenden ein souveränes Quellen- und Literaturstudium ermöglichen. 

Als Lehrbuch wird Поехали! Русский язык для взрослых. Начальный курс. von Чернышов, С. И. ISBN: 978-5-86547-433-3. (Chernyshov, S.I.: Let´s go! Russian for adults.) benutzt (ab Lektion 14).

 

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 Iryna Dzyubynska

Übung: Russisch für Historiker*innen IV

Mo 16.00 - 18.00 Uhr c.t.             Raum: online

Beginn: 11.05.2020

 

Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die den Kurs "Russisch für Historiker*innen III" belegt haben oder über entsprechende Vorkenntnisse (A2/B1.1) verfügen. Abgesehen von der Weiterentwicklung der bereits erworbenen Fähigkeiten und Grammatikkenntnissen werden unter anderem Alltagsthemen wie Bildung, Karriere, Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie Urlaubspläne, Reiseeindrücke über die geografische und politische Lage Russlands etc. behandelt.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau des Wortschatzes und auf der kommunikativen Anwendung der Sprache.

Lehrbuch: MOCT 2 (B1) Russisch für Fortgeschrittene /Lehr- und Arbeitsbuch mit Audio-CD (ab Lektion 3).

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 Maria Krempels

Übung: Ungarisch für Historiker*innen 

entfällt in diesem Sommersemester. Interessenten können sich direkt per Mail an Frau Maria Krempels wenden.

 

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Neuerscheinungen
  • Klare, Kai-Achim: Imperium ante portas. Die deutsche Expansion in Mittel- und Osteuropa zwischen Weltpolitik und Lebensraum (1914–1918). Wiesbaden 2020. 
  • Laura Ritter: Schreiben für die Weisse Sache. General Aleksej von Lampe als Chronist der russischen Emigration, 1920–1965. Köln 2019.
  • Martin Faber: Sarmatismus. Die politische Ideologie des polnischen Adels im 16. und 17. Jahrhundert. Wiesbaden 2018.
  • Michel Abeßer: Den Jazz sowjetisch machen. Kulturelle Leitbilder, Musikmarkt und Distinktion zwischen 1953 und 1970. Köln 2018.
  • Ingrid Bertleff, Eckhard John, Natalia Svetozarova: Russlanddeutsche Lieder. Geschichte - Sammlung - Lebenswelten, 2 Bände, Essen 2018. (Ausgezeichnet mit dem Russlanddeutschen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2018)
  • Alfred Eisfeld, Guido Hausmann, Dietmar Neutatz (Hrsg.): Hungersnöte in Russland und in der Sowjetunion 1891–1947. Regionale, ethnische und konfessionelle Aspekte. Essen 2017 (Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa, Band 48).
  • Peter Kaiser: Das Schachbrett der Macht. Die Handlungsspielräume eines sowjetischen Funktionärs unter Stalin am Beispiel des Generalsekretärs des Komsomol Aleksandr Kosarev (1929-1938). Stuttgart 2017.
  • Reinhard Nachtigal: Verkehrswege in Kaukasien. Ein Integrationsproblem des Zarenreiches 1780–1870. Wiesbaden 2016.
  • Thomas Bohn, Rayk Einax, Michel Abeßer (Hrsg.): De-Stalinisation Reconsidered. Persistence and Change in the Soviet Union. Frankfurt am Main/New York 2014.

 

Kontakt
Besucheranschrift:
Rempartstraße 15
Kollegiengebäude IV
Raum 4410
 
 
Postanschrift:
Historisches Seminar
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
79085 Freiburg im Breisgau
 
Tel.:  +49 (761) 2 03-34 35
Fax.: +49 (761) 2 03-91 90
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