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Sommersemester 2021

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Vorlesungen     Haupt-/Masterseminare      Proseminare      Kolloquium      Übungen


Hinweise zu den Lehrveranstaltungen

  • Die Belegung findet ausschließlich über das Portal HISinOne statt.
  • Alle aktuellen Veranstaltungen sowie Lehrmaterialien finden Sie bei ILIAS.
  • Haben Sie Fragen zu unseren Lehrveranstaltungen, mailen Sie bitte dem HiWi-Team.

 

   

Vorlesungen

PD Dr. Martin Faber

Vorlesung: Die Donaumonarchie Österreich-Ungarn

Mo 14:00 - 16:00 Uhr c.t.                                          Raum: online

Startdatum - Enddatum: 19.04.2021 - 19.07.2021

Ausfalltermin: 25.04.2021

Schon die Zeitgenossen wussten nicht recht, was sie von diesem Staat halten sollten. War es ein “Völkerkerker”, in dem unterdrückte Nationen sich nach Befreiung in eigenen Staaten sehnten oder war es ein Musterbeispiel für friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Sprachen und Kulturen? War der Kaiser Franz Joseph ein Relikt aus früheren Zeiten oder ein wohlwollender und gerechter Herrscher aller seiner Untertanen? Arbeitete die Verwaltung in diesem Reich effektiv oder schlampig? War der Staat modern oder rückständig? Und war dieses Gebilde unausweichlich früher oder später zum Untergang verurteilt oder war es ein Vorläufer der heutigen EU und hätte vielleicht eine große Zukunft gehabt, wenn man es nicht im 1. Weltkrieg zu Grunde gerichtet hätte?

Die Vorlesung wird ganz bestimmt auf all diese Fragen keine eindeutigen Antworten liefern. Aber sie wird viel Stoff zum Nachdenken bieten über die geschichtliche Entwicklung in der zweiten Hälfte des 19. und am Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie wird Einblicke geben in das System der europäischen Mächte in dieser Zeit, die Entwicklung von Nationalismen, den Umgang mit den Juden, die Auseinandersetzungen zwischen monarchischem und demokratischem Prinzip, in Industrialisierung und soziale Frage, den Ausbau des Verkehrswesens und der Gesundheitsfürsorge, in die Entwicklung von Justiz und Verwaltung, Militärwesen und Kriegführung. Sie wird europäische Regionen behandeln, von deren Geschichte man sonst kaum etwas erfährt. Und natürlich wird sie auch auf das reiche Erbe eingehen, das die Donaumonarchie in Wissenschaft und Kultur, in Literatur und Musik hinterlassen hat und das ihm bis heute so viele Freunde sichert. Der Schwerpunkt der Vorlesung wird auf der Zeit von 1867-1918 liegen, aber auch die Vorgeschichte soll ausreichend erläutert werden.

Die Vorlesung schließt mit einer Klausur voraussichtlich am 19.07.2021.
 
Literatur: Habsburgermonarchie 1848–1918. Derzeit 12 Bände. Wien 1973–2018; Bertrand Michael Buchmann: Kaisertum und Doppelmonarchie. Wien 2003.

 

 

 

Prof. Dr. Dietmar Neutatz

Die Sowjetunion unter Lenin und Stalin 1917-1953

Di 14:00 - 16:00 c.t. 

Ausfalltermin: 25.05.2021

Startdatum - Enddatum: 20.04.2021 - 20.07.2021

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte des Sowjetstaates von 1917 bis 1953. In diesen Zeitabschnitt fallen wichtige Strukturveränderungen und politische Ereignisse wie Revolution und Bürgerkrieg, die Neue Ökonomische Politik, die Kollektivierung der Landwirtschaft, die forcierte Industrialisierung, der „Große Terror“, der Zweite Weltkrieg und der Aufwuchs der Sowjetunion zur Supermacht. Das Schwergewicht liegt auf der inneren Entwicklung und auf der Epoche des Stalinismus, also dort, wo seit der Öffnung der russischen Archive unsere historischen Kenntnisse vielfach erweitert und revidiert worden sind. In der Vorlesung soll ein breites Spektrum politik-, sozial-, wirtschafts-, alltags- und mentalitätengeschichtlicher Fragen behandelt sowie auf verschiedene Erklärungsansätze für das Phänomen „Stalinismus“ eingegangen werden.
 
Die Vorlesung schließt mit einer Klausur am 20.07.2021.
 

Literatur: Hildermeier, Manfred: Die Sowjetunion 1917-1991. München 2001 (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, 31). Neutatz, Dietmar: Träume und Alpträume. Eine Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert. München 2013. The Cambridge History of Russia. Vol. III: The Twentieth Century. Hg. v. Ronald Grigor Suny. Cambridge 2006. 

 

   

Hauptseminare

 

Dr. Michel Abeßer 

Prof. Dr. Tim Epkenhans

„Imperium der Nationen“. Nation und nationale Identität in Zentralasien zwischen spät-imperialer Herrschaft und sowjetischer Nationalitätenpolitik

Di 10:00 - 12:00 Uhr

Ausfalltermin: 26.05.2021

Startdatum – Enddatum: 20.04.2021 – 20.07.2021

HS 3219 (38 Sitzplätze mit Corona-Abstand) (Kollegiengebäude III)

 

Die zentralasiatische Region wies im 19. Jahrhundert bedingt durch arabische, mongolische, turkstämmige und persische Prägungen eine enorme sprachliche, ethnische, kulturelle und ökonomische Vielfalt auf, die der Name des russischen Gouvernements Turkestan nur allzu sehr verschleierte. Bis in die 1880er Jahre hatte das Russländische Imperium die Region bis zum afghanischen Grenzgebiet weitestgehend militärisch unterworfen und war in den als Great Game bekannten Wettstreit um Einflusssphären mit dem British Empire eingetreten. Die etablierte imperiale Gesellschaftsordnung im Gouvernement Turkestan wies trotz des Petersburger Verständnisses von Zentralasien als einem integralen Teil des Reiches klare koloniale Züge auf: Ausgerichtet auf die wirtschaftliche Ausbeutung der wachsenden Baumwollproduktion und getragen von einer Militärverwaltung, die einen wachsenden Strohm slawischer Siedler verwaltete, blieben große Teile der als rückständig verstandenen muslimischen Bevölkerung rechtlich und politisch isoliert. Die infrastrukturelle Verknüpfung der Region mit dem imperialen Zentrum verstärkte ab Anfang des 20. Jahrhunderts aber auch den Austausch mit anderen muslimischen Gemeinschaften im Reich und im Nahen Osten, sodass panislamisches und panturkisches Gedankengut erste Impulse für religiös oder national fundierte indigene Modernisierungsimpulse boten.  

 

Die Bol’ševiki etablierten nach der Revolution von 1917 und dem Bürgerkrieg ein neues Verhältnis zur imperialen Peripherie, um ihre Modernisierungsvorstellungen durchzusetzen. Nun galt das Konzept der Nation als wichtiger Zwischenschritt zum Erreichen des Sozialismus, mit dem gleichsam die politischen Fliehkräfte gebändigt werden sollten, die den Zerfall des Zarenreichs beschleunigt hatten. Nationalität, zu deren Definition Territorium, Kultur und Sprache herangezogen wurden, sollte nun vormals religiös oder lokal verstandene Formen von Identität ablösen. Ein genauer Blick auf den Entstehungsprozess der vier turksprachigen Sowjetrepubliken Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan und Turkmenistan, sowie der persischsprachigen Republik Tadschikistan, deren umkämpfte Grenzen teilweise auf Moskauer Planungstischen gezogen worden, erlaubt einzigartige Einblicke in Konstruktionsprozesse nationaler Identität, deren Grenzen, und deren sozioökonomische und machtpolitische Hintergründe.

 

In diesem interdisziplinären Seminar werden wir uns zunächst mit zentralen Theorieangeboten zur Frage des Nationalismus und nationaler Identität beschäftigen und deren Erklärungskraft und -grenzen am Beispiel der zentralasiatischen Region diskutieren. Am Beispiel der spätzarischen und frühsowjetischen Herrschaft in der Region können dann exemplarische Herausforderungen des Konzepts der Nation für verschiedene Formen von imperialer Herrschaft in multiethnischen Kontexten problematisiert und verglichen werden. Aus diesem Kontext heraus erwächst schließlich die Frage danach, wie die unterschiedlichen Gruppen und Akteure in der Region in diesem Spannungsfeld von Imperium und Nation von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Abschluss des sowjetischen nation-buildinig-Prozess Ende der 1930er Jahre agieren konnten.

Kenntnisse des Russischen und/oder regionaler Sprachen sind erwünscht, aber keine Teilnahmebedingung, da ein Großteil der Texte und Quellen in deutscher, englischer und französischer Sprache vorliegt. Neben der regelmäßigen Lektüre, aktiver Mitarbeit und kleiner Recherchebeiträge wird die Mitarbeit in studentischen Projektgruppen vorausgesetzt, die im Laufe des Semesters kleine Fallstudien ausarbeiten und abschließend in einem geeigneten digitalen Format präsentieren werden.

Das Abgabedatum für die Hausarbeit ist der 30.09.2021.

Mündliche Prüfungen nach individueller Absprache i.d.R. zwischen dem 26. Juli und 01. Oktober 2021.

Literatur: Kappeler, Andreas: Russland als Vielvölkerreich. Entstehung, Geschichte, Zerfalls, München 2001; Loring, Benjamin: “Colonizers with Party Cards”. Soviet Internal Colonialism in Central Asia, 1917-1939, in: Kritika 15 (2014), 1,  S.77-102.; Dave, Bhava (Hg.): Politics of Modern Central Asia. Critical Issues in Modern Politics, Vol.1. Encounters with Modernity. Russian and Soviet Rule, London, New York 2010.; Hirsch, Francine: Empire of nations. Ethnographic knowledge & the making of the Soviet Union, Ithaca 2015; Paul, Jürgen: Zentralasien, Frankfurt/M., 2012; Anderson, Benedict: Imagined Community, London, 1982.

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Proseminare

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Kolloquium

 

Prof. Dr. Dietmar Neutatz / Dr. Michel Abeßer

Aktuelle Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte 

Di 18:00 - 20:00 Uhr c.t. Raum: online

Startdatum - Enddatum 20.04.2021 - 20.07.2021

Das Kolloquium wendet sich an Abschlusskandidat*innen und Doktorand*innen. In den Sitzungen werden laufende Qualifikationsarbeiten und Vorträge auswärtiger Wissenschaftler*innen diskutiert. Das Programm wird zu Beginn des Semesters über die Homepage des Lehrstuhls für Neuere und Osteuropäische Geschichte bekannt gegeben.

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Übungen

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Dr. Michel Abeßer

Waffen, Staudamm, Mambotanz - Sowjetunion und die "Dritte Welt"

Di 14:00 - 16:00 Uhr                                                                      Raum: online

Startdatum - Enddatum: 20.04.2021 - 20.07.2021 

Ausfalltermin: 25.05.2021

Nach Stalins Tod änderte die sowjetische Führung das ideologische Gerüst ihrer Außenpolitik: Die Zwei-Lager-Theorie des späten Stalinismus wurde abgelöst von einer Vorstellung des Kampfes und Wettbewerbs mit dem Westen um neue Einflusssphären in Afrika, Asien und Lateinamerika. Diese Länder, die sich schrittweise aus kolonialen Herrschaftsverhältnissen befreiten, artikulierten den Anspruch, als „Dritte Welt“ keinem der zwei konkurrierenden Machtblöcke anzugehören, bereits 1955 auf der Konferenz von Bandung und vertieften dieses Ziel wenige Jahre später mit der Gründung der Bewegung der blockfreien Staaten. Während der „Westen“ durch die Kolonialherrschaft häufig diskreditiert erschien, entfaltete die Sowjetunion durch die scheinbar erfolgreiche eigene Transformation vom Agrar- zum Industriestaat ein attraktives Modernisierungsmodell, das durch die Rhetorik der Unterstützung „unterdrückter Völker“ noch verstärkt wurden.

Zum „Werkzeugkasten“ sowjetischer Politik gegenüber diesen Staaten gehörten Militärhilfe und wirtschaftliche Entwicklungshilfe, aber auch zahlreiche Formen von kulturellem Austausch, die auch auf die Sowjetgesellschaft zurückwirkten. Die engen Verbindungen mit Kuba und die Rolle sowjetischer Militärhilfe für den Ausgang des Vietnamkriegs gelten als die bekanntesten Beispiele für das politische Engagement Moskaus in der sogenannten Dritten Welt. Dazu zählen aber ebenso das diplomatische Engagement zur Beilegung des zweiten indisch-pakistanischen Krieg im Jahr 1965 und die ambivalentere Bilanz im Nahen Osten. Nach den Niederlagen der arabischen Staaten gegen Israel im Sechs-Tage-Krieg und im Jom-Kippur-Krieg von 1973 wechselte Ägypten unter den Schirm westlicher Militärhilfe, das zuvor umfangreiche wirtschaftliche Hilfen bspw. für den Bau des Assuan-Staudamms erhalten hatte. Unterstützung revolutionärer Regime in Äthiopien, Mozambique und Angola oder der Anti-Apartheitsbewegung in den 1970er Jahren zeugen von anhaltenden Ambitionen politischer Entwicklungshilfe für politische Parteien auf dem afrikanischen Kontinent.

Der kulturelle Austausch, der individuelle Erfahrungen, Überzeugungen, Ideen und Gefühle prägte, ist für das Verständnis des Kalten Krieges und seiner Akteure jedoch ebenso unerlässlich. Damit geraten auch die zahlreichen Freundschaftsgesellschaften als Orte des kontrollierten Austauschs in den Blick, aber auch der Austausch von Wissenschaftlern, Künstlern und Studierenden aus mehr als 80 Ländern, die an der 1961 gegründeten Patrice-Lumumba-Universität in Moskau studierten. Neuere Forschungen thematisieren die Folgen des Kulturtransfers in die Sowjetunion, zu dem beispielsweise indische Filme oder lateinamerikanische Musik gehörten, die als Ersatz für westliche Kultur wirken sollten und breite Popularität entfalteten.

In dieser Übung diskutieren wir die unterschiedlichen Dimensionen dieser Politik, ihre Erfolge und Misserfolge sowie deren langfristige Konsequenzen anhand geeigneter Fallstudien und konzipieren eine digitale Edition geeigneter Quellen, die die Teilnehmer/innen vorbereiten werden.

 

Literatur: Engerman, David C. (2011): The Second World's Third World. In: Kritika: Explorations in Russian and Eurasian History 12 (2011), S. 183–211;  Hilger, Andreas (Hg.) (2009): Die Sowjetunion und die Dritte Welt. UdSSR, Staatssozialismus und die Antikolonialismus im Kalten Krieg 1945-1991, München 2009; Rupprecht, Tobias (2017): Soviet Internationalism after Stalin. Interaction and Exchange between the USSR and Latin America during the Cold War. Cambridge 2018; Westad, Odd Arne: The Global Cold War. Third World Interventions and the Making of our Times, Cambridge 2005.

 


 

Prof. Dr. Victor Dönninghaus

Übung: Das „Sammeln der russischen Länder“ und die Nationalitätenfrage im Russischen Reich (16.‒19. Jh.)

 

Do 10.00 - 12.00 Uhr c.t. Raum: online

Startdatum - Enddatum: 22.04.2021 - 22.07.2021

Ausfalltermin: 13.05.2021, 27.05.2021, 03.06.2021

 

ANMERKUNGEN ZUR DIGITALEN LEHRE AUFGRUND DER CORONA-PANDEMIE:

Die Übung wird das ganze Semester digital (via Zoom) abgehalten werden. Texte, Quellen sowie schriftliche Erläuterungen werden auf ILIAS zur Verfügung gestellt. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmer/innen rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Krise der Sowjetunion und ihr Zerfall in eine Reihe von Nationalstaaten endete 1991 mit ihrer staatsrechtlichen Auflösung. Aus historischer Sicht ist naheliegend, den Zerfall der UdSSR allein durch die Krise des sozialistischen Systems zu erklären, ohne das geschichtliche Erbe des Russischen Reiches zu berücksichtigen. Um die Gründe für die Segregation der Sowjetunion besser zu verstehen, muss jedoch auch der historische Kontext des ehemaligen Russischen Imperiums berücksichtigt werden. Ziel der Übung ist, ein allgemeines Bild von der Entwicklung Russlands als Vielvölkerstaat von der Eroberung Kazan’s durch Ivan IV. den Schrecklichen (1552) bis hin zu den Pogromen gegen Juden in der Ukraine (1881) zu zeichnen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die einzelnen Etappen der Entstehung des russischen Vielvölkerstaates gelegt, d. h. auf die Geschichte seiner Nationalitäten und ethnischen Gruppen, die Wechselbeziehungen zwischen Zentrum und Peripherie sowie die Methoden und Instrumente, mit deren Hilfe fremde Bevölkerungsgruppen integriert wurden. Diskutiert werden sollen die Faktoren und ihre Ursachen, die einerseits zum Zusammenhalt und Erhalt des Vielvölkerstaates beitrugen, andererseits aber auch seine Entwicklung behinderten.

Literatur: Kleine Völker in der Geschichte Osteuropas. Festschrift für Günther Stökl zum 75. Geburtstag. Hg. v. M. Alexander – F. Kämpfer – A. Kappeler. Stuttgart 1991; Stökl, Günther: Russische Geschichte: von den Anfängen bis zur Gegenwart. Stuttgart 1997; Kappeler, Andreas: Rußland als Vielvölkerreich. Entstehung, Geschichte, Zerfall. Neuausg., 2. Aufl. München 2008; ders.: Russische Geschichte. 7. aktual. Ausgabe. München 2016.

 


 

 Aleksandra Pojda de Pérez

Übung: Polnisch für Historiker*innen I (Niveau A1 ohne Vorkenntnisse) 

Do 12:00 - 13:30 Uhr  s.t.  Raum: online 

Startdatum - Enddatum: 22.04.2021 - 22.07.2020

Ausfalltermine: 13.05.2021, 27.05.2021, 03.06.2021

Der Kurs wird von einer muttersprachlichen Dozentin geleitet und bietet einen Einblick in die polnische Sprache und Kultur.

Im Mittelpunkt des Kurses stehen erste Sprech-, Grammatik- und Konversationsübungen, die in die Alltagssituation eingebettet werden. Außerdem werden auch landeskundliche Besonderheiten Polens zur Sprache gebracht. Der Kurs hat das Erlernen folgender Themenbereiche der polnischen Grammatik zum Ziel: Deklination der Substantive und Adjektive, der Personal-, Possessiv-, Interrogativ- und Demonstrativpronomina; Präsens polnischer Verben sowie deren Reaktion. Es wird mit dem Lehrbuch ""Hurra! Po polsku 1“ gearbeitet.

Die Anmeldung erfolgt über HisInOne (Kontakt mit der Dozentin: aleksandra.pojda@geschichte.uni-freiburg.de).

 


 Aleksandra Pojda de Pérez

Übung: Polnisch für Historiker*innen II (Niveau A2 Fortsetzung vom Wintersemester 2020/2021) 

Do 13:30 - 15:00 Uhr s.t.    Raum:  online

Startdatum - Enddatum: 22.04.2021 - 22.07.2020

Ausfalltermine: 13.05.2021, 27.05.2021, 03.06.2021

Der Kurs wird von einer muttersprachlichen Dozentin geleitet und richtet sich an Studierende mit polnischen Sprachvorkenntnissen (Niveau A1/A2). Im Mittelpunkt des Kurses stehen Sprech-, Grammatik- und Konversationsübungen, die in die Alltagssituation eingebettet werden. Außerdem werden auch landeskundliche Besonderheiten Polens zur Sprache gebracht. Der Kurs hat das Erlernen folgender Themenbereiche der polnischen Grammatik zum Ziel: Deklination der Substantive und Adjektive (Genitiv), Präteritum und Futur polnischer Verben sowie Aspekt der Verben. Es wird mit dem Lehrbuch ""Hurra! Po polsku 1“ gearbeitet (ab Lektion 7).

Die Anmeldung erfolgt über HisInOne (Kontakt mit der Dozentin: aleksandra.pojda@geschichte.uni-freiburg.de).

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 Iryna Dzyubynska, M.A.

Übung: Russisch für Historiker*innen II 

Mo 14:00 - 16:00 Uhr c.t. Raum: online

Do 16:00 - 18:00 Uhr c.t.

Startdatum - Enddatum: 19.04.2021 - 22.07.2020

Ausfalltermine: 13.05.2021, 27.05.2021, 03.06.2021

 

Der Kurs baut auf der Übung Russisch für Historiker*innen I auf und richtet sich an Studierende, die über entsprechende Vorkenntnisse (A1.1) verfügen. Im Rahmen dieses Kurses werden weitere Bausteine der russischen Grammatik erlernt und durch zahlreiche Übungen gefestigt. Der Schwerpunkt liegt auf Verben der Fortbewegung, Aspekt der Verben, Genitiv Singular und Plural, Passiv und Steigerungsstufen der Adjektive. Anhand kurzer Originaltexte werden Lesefertigkeiten trainiert, die den Studierenden ein souveränes Quellen- und Literaturstudium ermöglichen. 

Als Lehrbuch wird Поехали! Русский язык для взрослых. Начальный курс. von Чернышов, С. И. ISBN: 978-5-86547-433-3. (Chernyshov, S.I.: Let´s go! Russian for adults.) benutzt (ab Lektion 14).

 

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 Iryna Dzyubynska

Übung: Russisch für Historiker*innen IV

Mo 16.00 - 18.00 Uhr c.t.             Raum: online

Startdatum - Enddatum: 19.04.2021 - 19.07.2021

Ausfalltermin: 24.05.2021

Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die den Kurs "Russisch für Historiker*innen III" belegt haben oder über entsprechende Vorkenntnisse (A2/B1.1) verfügen. Abgesehen von der Weiterentwicklung der bereits erworbenen Fähigkeiten und Grammatikkenntnissen werden unter anderem Alltagsthemen wie Bildung, Karriere, Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie Urlaubspläne, Reiseeindrücke über die geografische und politische Lage Russlands etc. behandelt.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau des Wortschatzes und auf der kommunikativen Anwendung der Sprache.

Lehrbuch: MOCT 2 (B1) Russisch für Fortgeschrittene /Lehr- und Arbeitsbuch mit Audio-CD (ab Lektion 3).

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 Maria Krempels

Übung: Ungarisch für Historiker*innen 

entfällt in diesem Sommersemester. Interessenten können sich direkt per Mail an Frau Maria Krempels wenden.

 

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Neuerscheinungen
  • Klare, Kai-Achim: Imperium ante portas. Die deutsche Expansion in Mittel- und Osteuropa zwischen Weltpolitik und Lebensraum (1914–1918). Wiesbaden 2020. 
  • Laura Ritter: Schreiben für die Weisse Sache. General Aleksej von Lampe als Chronist der russischen Emigration, 1920–1965. Köln 2019.
  • Martin Faber: Sarmatismus. Die politische Ideologie des polnischen Adels im 16. und 17. Jahrhundert. Wiesbaden 2018.
  • Michel Abeßer: Den Jazz sowjetisch machen. Kulturelle Leitbilder, Musikmarkt und Distinktion zwischen 1953 und 1970. Köln 2018.
  • Ingrid Bertleff, Eckhard John, Natalia Svetozarova: Russlanddeutsche Lieder. Geschichte - Sammlung - Lebenswelten, 2 Bände, Essen 2018. (Ausgezeichnet mit dem Russlanddeutschen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2018)
  • Alfred Eisfeld, Guido Hausmann, Dietmar Neutatz (Hrsg.): Hungersnöte in Russland und in der Sowjetunion 1891–1947. Regionale, ethnische und konfessionelle Aspekte. Essen 2017 (Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa, Band 48).
  • Peter Kaiser: Das Schachbrett der Macht. Die Handlungsspielräume eines sowjetischen Funktionärs unter Stalin am Beispiel des Generalsekretärs des Komsomol Aleksandr Kosarev (1929-1938). Stuttgart 2017.
  • Reinhard Nachtigal: Verkehrswege in Kaukasien. Ein Integrationsproblem des Zarenreiches 1780–1870. Wiesbaden 2016.
  • Thomas Bohn, Rayk Einax, Michel Abeßer (Hrsg.): De-Stalinisation Reconsidered. Persistence and Change in the Soviet Union. Frankfurt am Main/New York 2014.

 

Kontakt
Besucheranschrift:
Rempartstraße 15
Kollegiengebäude IV
Raum 4410
 
 
Postanschrift:
Historisches Seminar
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
79085 Freiburg im Breisgau
 
Tel.:  +49 (761) 2 03-34 35
Fax.: +49 (761) 2 03-91 90
Mail: oeg@geschichte.uni-freiburg.de
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