Uni-Logo
Sie sind hier: Startseite Abteilung I Forschung
Artikelaktionen

Forschung

Forschungsschwerpunkte
Forschungsförderung
Research Topics in detail englflag.gif

 

Forschungsschwerpunkte


Die Forschungsschwerpunkte der Abteilung I des Institutes für Pharmakologie und Toxikologie sind


bakterielle Toxine

Untersuchung der pathogenetischen Mechanismen bakterieller Proteintoxine. Hierzu gehören

  • die Aufklärung der molekularen Wirkungsmechanismen der Toxine
  • die Struktur-Aktivitätsanalyse der Toxine
  • die Untersuchung der Bindung und des Transports der Toxine in die Zielzelle
  • die Untersuchung der funktionellen Konsequenzen der Toxinwirkungen auf die spezifischen Eigenschaften der eukaryonten Zielproteine


Im Mittelpunkt der Studien stehen Toxine, die auf das Zytoskelett wirken:

  • ADP-ribosylierende Toxine, die Aktin modifizieren (Clostridium botulinum C2-Toxin, Clostridium perfringens Iota Toxin)
  • ADP-ribosylierende Toxine, die kleine GTPasen modifizieren (u. a. Clostridium botulinum C3-ADP-Ribosyltransferasen, Clostridium limosum Transferase, Bacillus cereus Transferase)
  • Glucosylierende "große" clostridiale Zytotoxine (u. a. Clostridium difficile Toxin A und B, Clostridium sordellii letales Toxin, Clostridium novyii alpha-Toxin)
  • Toxine, die kleine GTPasen durch Deamidierung aktivieren (cytotoxisch-nekrotisierender Faktor (CNF) von E. coli)
  • sowie Pasteurella multocida Toxin (PMT), das heterotrimere Gq-Proteine aktiviert


Übersichtsarbeiten zu den Themen


Deutscher Mini-Review über Pasteurella multocida-Toxin und die Zytotoxischen Nekrotisierenden Faktoren:
Bakterielle Toxine aktivieren GTPasen durch Deamidierung

Deutscher Mini-Review über Clostridium difficile-Toxine:
Süßer Zelltod durch Zytotoxine

Übersicht zur Anwendung bakterieller Toxine als pharmakologische Werkzeuge in:
Bacterial Toxins. Tools in Cell Biology and Pharmacology, Aktories, K. (Ed.)


Signaltransduktion

Aufklärung der Rolle und Bedeutung sogenannter kleiner GTPasen, die als molekulare Schalter in Signaltransduktions- und zellulären Regulationsprozessen eingeschaltet sind. Im Mittelpunkt stehen die Proteine der Rho-Familie, die Regulatoren des Zytoskeletts sind und eine Vielzahl verschiedener Signalwege kontrollieren. Die GTPasen sind spezifische eukaryonte Substrate bakterieller Toxine.


Struktur und Funktionsanalyse spannungsabhängiger Calciumkanäle

Unsere Arbeitsgruppe interessiert sich für die Aufklärung von Struktur-Wirkungs-Beziehungen in L- und T-Typ Calciumkanälen und für die zahlreichen physiologischen Funktionen an denen spannungsabhängige Calciumkanäle beteiligt sind.

Mit Hilfe molekular- und elektrophysiologischer Methoden untersuchen wir den Aufbau und die Struktur von Spannungssensoren in T-Typ Calciumkanälen. Der gezielte Austausch von geladenen zu ungeladenen Aminosäuren und der Einbau von Disulfidbrücken soll Rückschlüsse zur genauen Funktionsweise des Spannungssensors ermöglichen.

Die physiologischen Funktionen von Calciumkanälen werden mit Hilfe der Cre-vermittelten gewebespezifischen Inaktivierung untersucht. Hier interessieren wir uns im Besonderen für die Rolle des L-Typ Calciumkanals Cav1.2 im Hippocampus und seine Funktion während der neuronalen Entwicklung. 

 

Forschungsförderung


DFG
Geförderte Projekte (siehe GEPRIS)

SFB 746
Aktivierung von G-Proteinen durch Pasteurella multocida Toxin (Joachim Orth, Klaus Aktories)

SFB 780
The function of presynaptic Cav2 Ca2+ channels (Norbert Klugbauer)

SFB 850
Modifikation von Rho-Proteinen durch bakterielle Toxine - Werkzeuge zur Hemmung von Metastasierung, Invasion und Tumorentwicklung (Gudula Schmidt, Klaus Aktories)

 

01. September 2011

Benutzerspezifische Werkzeuge