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Kürzlich abgeschlossene Projekte

 

  • "Interdisciplinary Perspectives on Environmental Conflict and Related Migration" 

 

Förderung: FRIAS Freiburg Institute for Advanced Studies

 Förderbeginn: Wintersemester 2017/18

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Michael Pregernig (Umwelt- und Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Tim Krieger (Ordnungs- und Wettbewerbspolitik), Prof. Dr. Diana Panke (Wissenschaftliche Politik)

Zusammenfassung:

Die Forschergruppe “Interdisciplinary Perspectives on Environmental Conflict and Related Migration” beschäftigt sich mit einem hochaktuellen und wichtigen Thema. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Zusammenhänge zwischen Ressourcen- und Umweltkonflikten in Ursprungsländern und die dadurch herbeigeführte Migration in Gastländern sowie die Auswirkungen dieser Migration in Gast- und Herkunftsländern. Dabei geht die Forschergruppe drei Fragestellen nach: Unter welchen Bedingungen setzten Ressourcen- und Umweltkonflikte Anreize zur Migration? Welche Personen migrieren tatsächlich? Und wie sind Migrationsströme politisch reguliert? Diese Fragen werden in interdisziplinärer Zusammenarbeit beleuchtet. Zu diesem Zwecke trifft sich die Forschergruppe regelmäßig, organisiert einen Workshop und ein Herausgeberband und organisiert Vorträge im Rahmen der Freiburger Horizonte Serie.

 

  • "Jean Monnet Netzwerk zu EU-UN Beziehungen"

 

Förderung: Die Europäische Union

Projektbeginn: Dezember 2016, Laufzeit 3 Jahre

Zusammenfassung:

EU-NET. Studying EU-UN Relations.

Partner von Prof. Dr. Diana Panke und Team sind neben der koordinierenden Athens University of Economics and Business (Spyros Blavoukos, Dimitris Bourantonis, John Galariotis und Maria Gianniou), ExpertInnen der London School of Economics and Political Science (Karen Smith), Leiden University (Madeleine Hosli), Universitat Pompeu Fabra (Robert Kissack), Katholieke Universiteit Leuven (Jan Wouters und Edith Drieskens), Adelphi University (Katie Laatikainen), Université catholique de Louvain (Tom Delreux).

Projekthomepage: http://eunnet.eu/

 

  • "Towards an Increasing Regionalization of International Politics? Comparing the Development of External Competencies of Regional Organizations over Time"

  

Projektleitung: Prof. Dr. Diana Panke

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Anna Katharina Starkmann

Förderung: Fritz-Thyssen-Stiftung; Förderzeitraum September 2016 - August 2018

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(v.l.n.r.: Leonardo Rey,  Anna Starkmann, Philipp Wagenhals, Diana Panke)

  

Zusammenfassung:

Staaten arbeiten in nahezu allen geographischen Teilen unserer Welt in Regionalen Organisationen (ROs) zusammen. Obwohl viele ROs mit dem Ziel geschaffen wurden, die wirtschaftliche Zusammenarbeit unter den jeweiligen Mitgliedstaaten zu stärken, sind heute so gut wie alle der nunmehr 61 ROs auch außerhalb ihrer geographischen Grenzen aktiv. Fallstudien haben gezeigt, dass ROs heute durchaus wichtige internationale Akteure sind, die wichtige Beiträge zur Lösung internationaler Probleme in den verschiedensten Politikfeldern leisten können (z.B. Artenschutz, Klimawandel). Dennoch gibt es keine vergleichenden Studien zur Rolle der 61 ROs hinsichtlich der Regionalisierung internationaler Politik über Zeit. Das Projekt untersucht und vergleicht wichtige grundlegende Voraussetzungen, unter denen die verschiedenen ROs internationale Beziehungen überhaupt erst beeinflussen können. Es analysiert, wie sich die externen Politikkompetenzen von ROs zwischen 1945 und 2015 und über neune externe Politikfelder hinweg entwickelt haben und erklärt beobachtete Varianzen zwischen ROs, über externe Politikfelder hinweg und über Zeit. Das Projekt bietet wichtige Einblicke in die dynamische Kompetenzzunahme externer Politiken von ROs, zeigt warum manche ROs stärker auf externes Handeln ausgerichtet sind als andere und erklärt warum die Regionalisierung internationaler Politik über Politikfelder hinweg variiert.


 

  • "Abstimmungsverhalten in Multilateralen Verhandlungen: Eine Analyse von Positionsänderungen kleiner Staaten"

 

Projektleitung: Prof. Dr. Diana Panke

Gastforscher: Dr. Samuel Brazys

Studentische Hilfskräfte: Stephanie Pollhammer, Anna Lena Mohrmann

Förderung: Freiburg Institute for Advanced Studies, Förderzeitraum Oktober 2013 - Juli 2014

Heute gibt es im internationalen Staatensystem an die 200 souveräne Staaten, die etwa in 5000 internationalen Organisationen und Regimen miteinander kooperieren. Obwohl Staaten aufgrund ihrer Souveränität auf der internationalen Ebene formal gleich sind, unterscheiden sie sich in vielen Aspekten vor allem auch im Hinblick auf ihre finanziellen Kapazitäten (ökonomische Größe). Die Forschergruppe will das Verhalten kleiner Staaten in multilateralen Verhandlungen untersuchen. Dabei stehen die Kalküle des Abstimmungsverhaltens kleiner Staaten im Mittelpunkt des Interesses. Können größere Staaten bzw. Entwicklungshilfegeber sich die Unterstützung kleinerer Entwicklungshilfeempfänger ‚erkaufen‘ und wenn ja, unter welchen Bedingungen funktioniert ein solcher ‚vote-for-aid‘ Tausch? Welche weiteren Kalküle liegen dem Abstimmungsverhalten bzw. Änderungen des Abstimmungsverhaltens kleinerer Staaten zugrunde? Um diese Fragen zu beantworten, entwickelt die Forschergruppe ein ‚push-pull‘ Model zum Abstimmungsverhalten, das mittels quantitativer und qualitativer Methoden umfassend empirisch getestet wird. Hierbei bietet sich die Generalversammlung der Vereinten Nationen als Untersuchungsgegenstand an, da sie die weltweit größte internationale Organisation ist und deshalb kleine Entwicklungshilfeempfänger gemeinsam mit großen Entwicklungshilfegebern am Verhandlungstisch sitzen.

 


  • "Verhandeln in komplexen Mehrebenensystemen: Regionale Organisationen in Internationalen Organisationen -  Aktiv und Einflussreich?"

 

Projektleitung: Prof. Dr. Diana Panke

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen: Anke Wiedemann, Stefan Lang

Studentische Hilfskräfte: Marina Ermes, Martin Scharf, Thomas Krebs, Matthias Edelmann

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Förderzeitraum Oktober 2013 - September 2016; verlängert bis August 2018

 

Zusammenfassung:

Die Forschung hat gezeigt, dass regionale Organisationen (RO) oftmals auch außerhalb ihrer geographischen Grenzen aktiv sind. Ein Beispiel hierfür ist die Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union (EU). Das Projekt ‚Nested Games: Regional Actors in Multilateral Negotiations‘ beschäftigt sich auch mit ROs als externe Akteure, aber nimmt einen anderen Blickwinkel ein. Es untersucht die Rolle von verschiedenen ROs in multilateralen Verhandlungen in einer Reihe verschiedener internationaler Organisationen (IO). Mit der Zunahme an ROs und IOs seit Ende des zweiten Weltkriegs und mit der zunehmenden überlappenden Mitgliedschaft von Staaten in ROs und IOs werden ROs de fakto auch zunehmend Akteure in IOs. Beispiele hierfür umfassen die Rolle der ASEAN in der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hinsichtlich Arbeitslosenversicherungen oder die Unterstützung Mercosurs für ein Walschutzgebiet im Südatlantik im Rahmen der Verhandlungen in der Internationalen Walfangkommission (IWC). Das Projekt beleuchtet das Phänomen der Regionalisierung multilateraler Verhandlungen mit Hilfe von Mehrebenenansätzen. Hierzu werden eine Reihe verschiedener ROs und IOs herangezogen, um auf einer breiten Datenbasis mit Hilfe von qualitativen und quantitativen Methoden zu untersuchen, wie aktiv ROs an den Verhandlungen in den verschiedenen IOs teilnehmen und wie einflussreich sie bei der inhaltlichen Gestaltung internationaler Normen sind. Sind manche ROs aktiver als andere und sind manche IOs besonders offen für ROs und warum? Unter welchen Bedingungen können ROs de fakto Einfluss über internationale Normen ausüben obwohl sie üblicherweise keine Vollmitgliedschaft besitzen?

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Publikationen:

  • Diana Panke, Stefan Lang, Anke Wiedemann (2018) "Regional Actors in Multilateral Negotiations. Active and Successful?", ECPR Press.

  • Diana Panke, Stefan Lang, Anke Wiedemann (2019) "Regional Organisations in the UNGA: Who is most active and why?" In: Journal of International Relations and Development. Vol. 22, No. 3, 744-785.

  • Diana Panke (2017) "Regional Actors in International Security Negotiations." In: European Journal for Security Research, Vol. 2, No. 1, 5-21.

  • Diana Panke (2017) "Speech is silver, silence is golden? Examining state activity in international negotiations." In: The Review of International Organizations, Vol.12, No. 1, 121-146.

  • Diana Panke, Stefan Lang, Anke Wiedemann (2017) "State & Regional Actors in Complex Governance Systems. Exploring Dynamics of International Negotiations." In: British Journal of Politics and International Relations, Vol. 19, No. 1, 91-112.

  • Diana Panke, Stefan Lang und Anke Wiedemann (2015) "Regional Actors in the United Nations. Exploring the Regionalization of International Negotiations". In: Global Affairs, Volume: 1, Issue: 04-05, 431-440.

  • Diana Panke (2014) “The European Union in the United Nations. An Effective External Actor?”. In: Journal of European Public Policy. Bd. 21, Nr. 7, 1050-1066.

  • Diana Panke (2014) "Communicative Power Europe? How the EU Copes with Opposition in International Negotiations". In: European Foreign Affairs Review, Bd. 19, Nr. 3, 357-372.

  • Diana Panke (2013) “Regional Power Revisited. How to Explain Differences in Coherency and Success of Regional Organizations in the United Nations General Assembly”. In: International Negotiation Journal. Bd. 18, Nr. 2, 265–291.

Konferenzvorträge – und Papiere:

2017:

  • Workshop "New Datasets on International and Regional Organizations - Inter-Operability, Best Practices, and the Way Forward", Universität Göttingen, 6. Dezember, "Responses to Crisis: How Regional Organizations Change" (Diana Panke, Anna Starkmann). 

  • 11th Pan-European Conference on International Relations, Barcelona, 15. September, "Responses to Crises: How Regional Organizations Change" (Diana Panke, Anna Starkmann). 

2016:

  • EU in International Affairs Conference, Brussels, May 11th to 13th: “The EU and other Regional Actors in international Negotiations. Why are some ROs more active than others?” (Diana Panke)

  • ECPR Standing Group 8th Pan-European Conference on the European Union, Trento/ Italy, June 16th to 18th: “The EU and other Regional Actors in international Negotiations. Why are some ROs more active than others?” (Diana Panke)

  • ISA Annual Convention Atlanta/USA, February 18th: “Speaking with one voice? Activity of Regional Actors in International Peace and Security Negotiations” (Diana Panke, Anke Wiedemann).

  • ISA Annual Convention Atlanta/USA, February 18th: “A Peaceful Cooperation? Varying Success of Regional Actors in the Arms Trade Treaty Negotiations” (Diana Panke, Anke Wiedemann).

2015:

  • DVPW Kongress Duisburg/ Deutschland; 25.September: “The International Effects of Overlapping Regionalism”. Panel: “Ursachen und Konsequenzen von überlappender Mitgliedschaft in Regionalorganisationen” (Diana Panke, Stefan Lang und Anke Wiedemann).

  •  British International Studies Association conference 2015, 17th to 19th June 2015 in London: "Regional Actors in International Organizations. Towards a Regionalization of International Negotiations?" (Panke, Lang und Wiedemann)

  • ISA Annual Convention New Orleans/ USA, 20.Februar: “Regional Organizations as Shapers of International Norms?” (Stefan Lang und Anke Wiedemann).

  • ISA Annual Convention New Orleans/ USA, 19.Februar: “Overlapping Regionalization and its International Effects” (Diana Panke).

  • ISA Annual Convention New Orleans/ USA, 19.Februar: “Regional Actors in International Institutions. Active = Influential?” (Diana Panke, Stefan Lang und Anke Wiedemann).

  • ISA Annual Convention New Orleans/ USA, 17.Februar: “Multiple Irons in the Fire: Effects of Overlapping Memberships in United Nations Negotiations (Diana Panke, Stefan Lang und Anke Wiedemann; Beitrag im Workshop “Overlapping Regionalism: Drivers, Interactions, Effects”).

  •  Workshop “'The EU at the UN General Assembly” Athen/ Griechenland, 13-14 Februar: “The Effectiveness of Regional Actors in the UNGA. The EU in a comparative perspective” (Diana Panke).

2014:

  • Eberhard-Karls-Universität Tübingen/ Deutschland, 20.November: “Regional Actors in International Organizations- Towards a Regionalization of International Negotiations?” (Diana Panke).

  • European Consortium for Political Research (ECPR) Glasgow/ United Kingdom, 6. September: “Regional Groups in the United Nations – Coordinated Influence?” (Diana Panke, Stefan Lang und Anke Wiedemann).

  • ISA Annual Convention Toronto/Kanada, 28.März: “Regional Actors in International Institutions. Why do some participate more actively in negotiations than others?” (Diana Panke, Stefan Lang und Anke Wiedemann).

 



"Foreign Policy as Public Policy? Exploring Promises and Pitfalls of Public Policy Approaches for Foreign Policy Analysis": Tagung 3.-4. November 2016 in Heidelberg

 

 

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Brummer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt), Prof. Dr. Sebastian Harnisch (Universität Heidelberg), Dr. Kai Oppermann (University of Sussex), Prof. Dr. Diana Panke (Universität Freiburg)

Förderung: Fritz-Thyssen-Stiftung


Zusammenfassung/Abstract:

Historically speaking, the study of foreign policy has largely concerned the analysis of decision making processes, individual decision-makers and the effects of international structural factors, anarchy and institutions, and the interactions between these forces. Over the last decades, the erosion of statehood in many areas of the world and the integration of statehood in some has shifted the gravitational pull between hierarchy as the ordering principle in the domestic realm and anarchy in the international sphere. Although foreign policy analysts have started to address these tectonic currents in various ways, e.g. by examining intermestic politics in foreign trade policy, the consequences of this phenomenon for foreign policy analysis have not been considered systematically.

The conference will start out from the assumption that in order to capture these shifts and currents, the study of foreign policy can benefit from taking on board more systematically scholarship in public policy. This is the case, in particular, because foreign policy has become more similar to (and intertwined with) “ordinary” public policies. For once, foreign policy is no longer the more or less exclusive domain of the executive branch of government. With the increasing participation and/or influence of a range of actors such as parliaments, courts, non-governmental organizations, interest groups, etc., national governments no longer monopolize foreign policy and are even struggling to maintain their gatekeeping role. In addition to the plurality of actors that now characterizes foreign policy, allegedly “domestic” fields of public policy increasingly have external implications, particularly in a highly integrated region like Europe.

However, despite this blurring of real-world boundaries between the external and the internal, and hence foreign policy and domestic policies, a divide still persists regarding the analysis of policy-making processes and substantive policies in foreign affairs on the one hand and virtually all other public policies on the other hand. While foreign policy is still predominantly analyzed through the lens of analytical approaches developed in the field of Foreign Policy Analysis (FPA), “theories of the policy process” are typically used to make sense of developments in all other policy realms. Although public policy scholars dealing with the analysis of domestic policy fields, such as social and economic policy, interior affairs or environmental policy, use a broad array of heuristics, concepts and theories, the possible contribution of such approaches to the analysis of foreign policy has yet to be fully explored.

Against this background, the conference seeks to bridge the “analytical divide” between FPA and Public Policy (and thus Comparative Politics more generally). The presentations will provide novel insights into how and under which conditions foreign policy analysis can be enriched by ‘domestic realm’ public policy approaches, concepts and theories. By making use of analytical concepts developed in the respective “other” field, the conference aims at contributing to theoretical dialogue, integration and innovation across sub-disciplinary boundaries, thereby enhancing our understanding of policy-making processes and policies across issue areas (see the appendix for abstracts of the contributions).

With this purpose in mind, the conference will have presentations from leading international scholars as well as mid-career scholars who have already proven their ability to make crucial contributions to the field. In line with the objective of the conference to bring together public policy approaches and the analysis of foreign policy, participants include scholars from both research communities. 

The presentations will cover a selection of the most important domestic public policy approaches and examine their transferability and adaptability to foreign policy analysis. Specifically, the conference will have three parts. The first part of the conference will cover a range of actor-centered approaches (Multiple Streams, Advocacy Coalitions, Veto Players, Punctuated Equilibrium) while the second part will discuss more structural approaches (New Institutionalism, Network Analysis, Policy Diffusion, Policy Learning). The third part will have a summary discussion of the presentations and a dedicated forward planning session to identify promising next steps in bringing public policy and foreign policy research together. Thereby the conference seeks to establish how bridging the intra-disciplinary divide between public policy and foreign policy analysis can enrich foreign policy studies and shows how exactly foreign policy analysis can benefit from broadening its instruments for analysis. The presentations will also discuss under what conditions such a transfer is less promising due to the ‘sui generis’ character of foreign policy.


 

  • "Regional Organizations: Bystanders or Shapers of International Politics?"

 

Projektleitung: Prof. Dr. Diana Panke

Studentische Hilfskräfte: Alena Hahn, Thomas Krebs, Anna Lena Mohrmann

Förderung: Innovationsfonds Forschung, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
Förderzeitraum August 2013 - April 2014

Staaten arbeiten in nahezu allen geographischen Teilen unserer Welt in Regionalen Organisationen (ROs) zusammen. Viele der etwa 30 ROs sind auch außerhalb ihrer geographischen Grenzen aktiv. Dennoch gibt es keine vergleichenden Studien, die untersuchen ob und inwiefern dies über Zeit zu einer Regionalisierung internationaler Politik führt. Das Projekt unternimmt einen ersten Schritt indem es die Voraussetzungen untersucht, unter denen die verschiedenen ROs internationale Beziehungen überhaupt erst beeinflussen können. Es analysiert, wie sich diese über Zeit und Politikfelder hinweg entwickelt haben. Gibt es eine synchrone Kompetenz- und Kapazitätszunahme externer Politiken der ROs? Sind manche ROs stärker auf externes Handeln ausgerichtet als andere? Gibt es externe Politiken in denen sich ROs besonders hervortun, während sie bei anderen Gegenständen eher stille Beobachter sind?


 

  • "Voice Without Vote- Herausforderungen für den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen? Der Einfluss beratender Ausschüsse im Vergleich"

 
Projektleitung: Prof. Dr. Diana Panke und Prof. Dr. Christoph Hönnige (Universität Göttingen)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Julia Gollub (www.uni-goettingen.de/de/265148.html)

Studentische Hilfskräfte: Cormac Duffy, Edwina Hanbidge, Lucie Langer, Stephen Massey, Mary Naughton, Ekaterina Solovieva

Förderung: Thyssenstiftung, Förderzeitraum November 2010 - Oktober 2012 
 
There are hardly any political systems in and beyond the nation-state that do not incorporate committees. While decision-taking committees are often in the limelight of research, we do not know much about consultative committees, although they are as wide-spread as decision-taking committees. Consultative committees have access to decision-making arenas and can givenonbinding advice to political decision-makers, but do not possess formal voting power.
 
This project sheds light on the influence of consultative committees and addresses the following research question: How and under which conditions can consultative committees exert influence although they have a voice, but no vote?
 
In the  current stage of the project, we developed a sender-receiver model that is based on the notion that consultative committees as senders offer information in exchange for influence to legislative actors as receivers. From the model, we derived a set of hypotheses specifying demand and supply sides of the information-influence nexus. In using the European Union with its two consultative committees (the Committee of the Regions (CoR), the European Economic and Social Committee (EESC) as an empirical example, we comprehensively test the hypotheses with a mixed methods approach. This reveals that information supply of the CoR and the EESC has to match an information demand on the side of the European legislative actors (the Council of Ministers, the European Parliament) for the former to be influential. This is most likely if senders produce recommendations quickly that reflect a high level of expertise, whilst receivers have flexible preferences and lack administrative capacities to gather policy-specific expertise themselves.
 

 
  • "The General Assembly of the United Nations. How Size-Differences Influence Negotiation Activities and Prospects for Success of Member States"

 
Projektleitung: Prof. Dr. Diana Panke

Studentische Hilfskräfte: Sally Hayden, Finbar Hefferon, Christopher Lute, Adiran O‘Hagan

Förderung verschiedener Teilprojekte: Irish Research Council for Humanities and Social Sciences, UCD Seed Funding, Thyssenstiftung, Förderzeitraum Juni 2010 - Dezember 2012  
 
Most international organisations (IOs) are based on the principle of sovereign equality, according to which all member states have equal rights and equal weights in the policy-initiation, negotiation and decision-taking stages of an IO’s policy cycle. However, while the states are formally equal, they differ immensely with regards to the financial and staff capacities that they can utilise when participating in the policy-cycle, and the resources that they can draw on when trying to be influential in negotiations and successful when it comes to passing hard or soft law. For example, in the United Nations in New York, states with small delegations of less than five diplomats, such as Somalia, Sao Tome and Principe, Papua New Guinea, Democratic Republic of the Congo, Solomon Islands, Marshall Islands, Timor-Leste, Palau or Dominica, face diplomatic missions more than ten times their size, such as the US, Russia, China, Germany or Japan, that can additionally draw on over a thousand times more financial resources than the smaller states.
 
This  project analyses the role  played by size-related capacity differences  in the active and effective participation of states in multilateral negotiations whose decision-making rules are based on the equality-of-states principle. Empirically, it draws on the United Nations General Assembly (UNGA). The UNGA is the ideal testing ground for the effect of capacities on the conduct of states, as is not only the IO with the highest number of member states, but also of the six principal organs of the United Nations, it is the one that  most strongly  expresses the sovereign equality of states. The institutional rules guiding the UNGA’s policy cycle strongly reflect the equality principle, most notably in the procedures governing policy-initiation, negotiation participation, and as the one-state, one-vote rule in the decision-taking stage. At the same time, the member states are very heterogeneous concerning financial, staff, administrative and political and ideational capacities, as microstates face very big states.
 
Thus, the project sheds light on the antagonistic relationship between formal rules and factual capacity differences and answers the following  research questions: Is the institutionalised equality-of-states principle an effective equaliser in IOs or are bigger and better equipped states in a more superior position than smaller and poorer states when it comes to actively participating and effectively making their voices heard in multilateral negotiations? What type of capacities influence a state’s ability to actively participate in the policy-initiation, the negotiation and the decision-taking stages of a policy cycle in an IO? Are smaller states less active than bigger ones? To what extent do size-related capacity differences translate into differences in influence over the content of policies and into differences in the prospects of successfully passing resolutions? Are smaller states as influential in the negotiation stage and as successful in the decision-taking stage as their bigger counterparts in IOs that are based on the principle of sovereign equality of states?
 

 

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