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Publikationsauswahl

...aus dem Bereich der Professur für Politische Philosophie, Theorie und Ideengeschichte

Umfassende Publikationslisten der Mitarbeiter/-innen der Professur finden Sie auf den persönlichen Seiten von Prof. Dr. Gisela Riescher, Dr. Judith Gurr, Dr. Marcus Obrecht, Friedrich Arndt, Dipl.-Pol., Anna Meine, M.A. und Tobias Haas, M.A.

 

Theo Stammen / Gisela Riescher / Wilhelm Hofmann (Hrsg.): Hauptwerke der politischen Theorie, Stuttgart: Kröner, 2. Aufl., 2007.

Dieses Nachschlagewerk erschließt 160 Hauptwerke der politischen Theorie in knappen, allgemein verständlichen Artikeln. Die auf den europäischen und nordamerikanischen Raum konzentrierte Auswahl bietet einen repräsentativen Überblick über alle Epochen politischen Denkens. Schlüsselwerke konservativen, liberalen, sozialistischen oder feministischen Denkens werden von hervorragenden Fachleuten beschrieben. Sie geben präzise Auskunft über Entstehungsbedingungen, Inhalt und Wirkung der Werke, über die maßgeblichen Ausgaben und Forschungsbeiträge.

hauptwerke der politischen theorie

Gisela Riescher (Hrsg.): Politische Theorie der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Von Adorno bis Young, Stuttgart: Kröner, 2004.

Der Band stellt die einflussreichsten Stimmen und Ansätze gegenwärtiger politischer Theorie in rund 130 kompakten Einzelporträts vor. Neben heute lebenden Theoretikerinnen und Theoretikern wurden auch solche aufgenommen, die nach 1945 ein bedeutendes politiktheoretisches Oeuvre veröffentlicht haben. Die Einzeldarstellungen bieten einen ebenso fundierten wie gut verständlichen Überblick. Auf eine Kurzbiographie folgt die pointierte Darstellung von Werk und Wirkung. Eine Bibliographie mit Werkverzeichnis und der wichtigsten Sekundärliteratur erschließt weitere Quellen.

politsche theorie der gegenwart

Gisela Riescher: Spannungsfelder der Politischen Theorie, Stuttgart: Kohlhammer, 2014.

Begriffe der Politikwissenschaft nehmen in Forschung und Lehre einen sehr breiten Raum ein, die genaue Kenntnis der mit bestimmten Schlagworten verbundenen Konzepte, Theorien und Methoden ist für Studierende der Politikwissenschaft unabdingbar. In diesem Buch werden wichtige, in der Politischen Theorie zusammengehörige Begriffspaare wie z. B. Gerechtigkeit und Gleichheit, Freiheit und Sicherheit, Macht und Gewalt vorgestellt, in ihren zeitgeschichtlichen Entwicklungslinien beschrieben, querschnittartig vertieft und kritisch diskutiert. Studierende und Interessierte erhalten so ein Nachschlagewerk, das in kurzen Artikeln die wesentlichen Felder der politischen Theorie beschreibt, erläutert und erklärt.

 

 spannungsfelder

Gisela Riescher / Marcus Obrecht / Tobias Haas: Theorien der Vergleichenden Regierungslehre. Eine Einführung, München: Oldenbourg, 2011.

Dieses Buch bietet eine mit zahlreichen Grafiken und Abbildungen versehene Einführung in die Vergleichende Regierungslehre. Anhand klassischer Texte und bedeutender Autoren werden die zentralen Gegenstände des Faches vermittelt. Neben den wichtigsten theoretischen und methodischen Ansätzen werden die einschneidenden historischen Entwicklungsstufen der Vergleichenden Regierungslehre beleuchtet.

 

 riescher, obrecht, haas

Gisela Riescher / Beate Rosenzweig (Hrsg.): Partizipation und Staatlichkeit. Idengeschichtliche und aktuelle Theoriediskurse, Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2012.

Die westlich-repräsentative Demokratie befindet sich am Beginn des 21. Jahrhunderts in einer tiefgreifenden Legitimationskrise. Damit erscheint die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens angesichts der komplexen inneren und äußeren Herausforderungen keineswegs als ausgemacht. Forderungen nach mehr demokratischer Beteiligung und Transparenz demokratischer Entscheidungsfindung einen die aktuellen bürgerschaftlichen Protestbewegungen von der lokalen bis zur globalen Ebene.
Führt mehr direkte Partizipation zu einer nachhaltigen Demokratisierung des politischen Systems? Und welche Formen demokratischer Partizipation erweisen sich im Rahmen der sich verändernden staatlichen Handlungsmacht als Erfolg versprechend? Ein analytischer Blick auf die Geschichte der politischen Ideen und die aktuellen politischen Theoriediskussionen – wie er hier vorgenommen wird – zeigt mögliche Lösungsansätze, die richtungsweisend sein können für eine neue Verhältnisbestimmung von demokratischer Partizipation und Staatlichkeit.

 

 riescher, rosenzweig: partizipation und staatlichkeit

Gisela Riescher / Alexander Thumfart (Hrsg.): Monarchien, Baden-Baden: Nomos, 2008.

Im Gegensatz zu Regenbogenpresse und Fernsehen widmet sich die wissenschaftliche Literatur dem Thema Monarchie kaum. Das überrascht, bedenkt man, dass allein in Europa immerhin noch elf Monarchien bestehen. Dieser Band ermöglicht erstmals einen wissenschaftlich fundierten, einheitlich gestalteten Zugriff auf alle Monarchie der Gegenwart – von B wie Bahrain oder Belgien bis V wie Vatikan oder Vereinigte Arabische Emirate. Neben einführenden Beiträgen bietet der Band 30 Länderanalysen, in denen die Kompetenzen, Funktionen und Wirkungsweisen der Monarchen in ihren jeweiligen politischen Systemen untersucht werden.

monarchien

Gisela Riescher (Hrsg.): Sicherheit und Freiheit statt Terror und Angst. Perspektiven einer demokratischen Sicherheit, Baden-Baden: Nomos, 2010.

Seit den Terroranschlägen des 11. September zeigt sich mehr denn je, wie verletzbar offene Gesellschaften und liberale Demokratien sind. Die demokratische Lebensform auch in Zeiten des Terrors zu erhalten, ist mehr denn je Aufgabe demokratischer Politik, sie zu denken und zu diskutieren ist Aufgabe der Wissenschaften. Politikwissenschaftliche, juristische und philosophische Beiträge des Bandes bilden die kontrovers geführten Debatten um Sicherheit und Freiheit, Terror und Angst ab, vertiefen sie und führen sie kritisch weiter.

sicherheit und freiheit

Gisela Riescher / Sabine Ruß / Christoph M. Haas: Zweite Kammern, 2. Aufl., München: Oldenbourg, 2010.

Zweite Kammern führen ein Schattendasein in der Politik wie der Politikwissenschaft. Man nennt sie ineffizient, undemokratisch oder gar schlichtweg einen institutionellen Irrtum. Auch als Antwort auf diese Kritik werden in diesem Werk, das mittlerweile in zweiter, komplett überarbeiteter und erweiterter Auflage vorliegt, die Funktionen Zweiter Kammern in modernen Demokratien differenziert herausgearbeitet. Dafür, dass heute rund ein Drittel aller Staaten bikamerale Parlamente haben, gibt es weitaus mehr Gründe als nur die Fortführung von Traditionen oder die Kopie eines hergebrachten Institutionengefüges

zweite kammern

Judith Gurr: Freundschaft und politische Macht. Freunde, Gönner, Getreue Margaret Thatchers und Tony Blairs, Göttingen: V&R unipress, 2011.

 Freundschaften strukturieren das menschliche Zusammenleben maßgeblich. In der politikwissenschaftlichen Forschung allerdings werden diese sozialen Kategorien bislang nicht genügend beachtet. Judith Gurr arbeitet systematisch heraus, dass Freundschaft auch eine zentrale Kategorie der Politik ist. Politische Freundschaften sind in der aristotelischen Typologie auf dem philia-Konzept beruhende Zweckfreundschaften: Als elementare Machtinstrumente politischer Führungspersonen und -gruppen sind sie nützliche Machterwerbs-, Machtsteigerungs- und Machterhaltungspraktiken, politisches und soziales Kapital. Damit verbinden sich wichtige Fragen: Welche Funktionen hat Freundschaft für die Politik heutiger Gesellschaften? Wie kann sich Freundschaft im politischen Machtspiel der Moderne auswirken? Die Autorin untersucht diese Fragen am Beispiel des Verhältnisses von Margaret Thatcher und Tony Blair zu ihren Freunden, Gönnern und Getreuen.

 

Freundschaften strukturieren das menschliche Zusammenleben maßgeblich. In der politikwissenschaftlichen Forschung allerdings werden diese sozialen Kategorien bislang nicht genügend beachtet. Sie galten lange Zeit als marginale, weil scheinbar rein private Phänomene. Judith Gurr arbeitet systematisch heraus, dass Freundschaft auch eine zentrale Kategorie der Politik ist.
Politische Freundschaften sind in der aristotelischen Typologie auf dem philia-Konzept beruhende Zweckfreundschaften: Als elementare Machtinstrumente politischer Führungspersonen und -gruppen sind sie nützliche Machterwerbs-, Machtsteigerungs- und Machterhaltungspraktiken, politisches und soziales Kapital. Damit verbinden sich wichtige Fragen: Welche Funktionen hat Freundschaft für die Politik heutiger Gesellschaften? Wie kann sich Freundschaft im politischen Machtspiel der Moderne auswirken?
Die Autorin untersucht diese Fragen am Beispiel des Verhältnisses von Margaret Thatcher und Tony Blair zu ihren Freunden, Gönnern und Getreuen.
Freundschaften strukturieren das menschliche Zusammenleben maßgeblich. In der politikwissenschaftlichen Forschung allerdings werden diese sozialen Kategorien bislang nicht genügend beachtet. Sie galten lange Zeit als marginale, weil scheinbar rein private Phänomene. Judith Gurr arbeitet systematisch heraus, dass Freundschaft auch eine zentrale Kategorie der Politik ist.
Politische Freundschaften sind in der aristotelischen Typologie auf dem philia-Konzept beruhende Zweckfreundschaften: Als elementare Machtinstrumente politischer Führungspersonen und -gruppen sind sie nützliche Machterwerbs-, Machtsteigerungs- und Machterhaltungspraktiken, politisches und soziales Kapital. Damit verbinden sich wichtige Fragen: Welche Funktionen hat Freundschaft für die Politik heutiger Gesellschaften? Wie kann sich Freundschaft im politischen Machtspiel der Moderne auswirken?
Die Autorin untersucht diese Fragen am Beispiel des Verhältnisses von Margaret Thatcher und Tony Blair zu ihren Freunden, Gönnern und Getreuen.
Freundschaften strukturieren das menschliche Zusammenleben maßgeblich. In der politikwissenschaftlichen Forschung allerdings werden diese sozialen Kategorien bislang nicht genügend beachtet. Sie galten lange Zeit als marginale, weil scheinbar rein private Phänomene. Judith Gurr arbeitet systematisch heraus, dass Freundschaft auch eine zentrale Kategorie der Politik ist.
Politische Freundschaften sind in der aristotelischen Typologie auf dem philia-Konzept beruhende Zweckfreundschaften: Als elementare Machtinstrumente politischer Führungspersonen und -gruppen sind sie nützliche Machterwerbs-, Machtsteigerungs- und Machterhaltungspraktiken, politisches und soziales Kapital. Damit verbinden sich wichtige Fragen: Welche Funktionen hat Freundschaft für die Politik heutiger Gesellschaften? Wie kann sich Freundschaft im politischen Machtspiel der Moderne auswirken?
Die Autorin untersucht diese Fragen am Beispiel des Verhältnisses von Margaret Thatcher und Tony Blair zu ihren Freunden, Gönnern und Getreuen.
Freundschaften strukturieren das menschliche Zusammenleben maßgeblich. In der politikwissenschaftlichen Forschung allerdings werden diese sozialen Kategorien bislang nicht genügend beachtet. Sie galten lange Zeit als marginale, weil scheinbar rein private Phänomene. Judith Gurr arbeitet systematisch heraus, dass Freundschaft auch eine zentrale Kategorie der Politik ist.
Politische Freundschaften sind in der aristotelischen Typologie auf dem philia-Konzept beruhende Zweckfreundschaften: Als elementare Machtinstrumente politischer Führungspersonen und -gruppen sind sie nützliche Machterwerbs-, Machtsteigerungs- und Machterhaltungspraktiken, politisches und soziales Kapital. Damit verbinden sich wichtige Fragen: Welche Funktionen hat Freundschaft für die Politik heutiger Gesellschaften? Wie kann sich Freundschaft im politischen Machtspiel der Moderne auswirken?
Die Autorin untersucht diese Fragen am Beispiel des Verhältnisses von Margaret Thatcher und Tony Blair zu ihren Freunden, Gönnern und Getreuen.
freundschaft und politische macht

Wilhelm Hofmann / Gisela Riescher: Einführung in die Parlamentarismustheorie, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1999.

Wilhelm Hofmann und Gisela Riescher geben einen systematischen Überblick über die wichtigsten theoretischen Positionen zum Parlamentarismus vom Mittelalter bis heute. Textnah rekonstruieren sie die entscheidenden historischen Argumentationslinien bezüglich grundlegender Ideen und institutioneller Mechanismen parlamentarischer Demokratie (Repräsentation, Wahl, Gewaltenteilung, Opposition etc.), klar analysieren sie die verschiedenen ideologischen parlamentarismustheoretischen Positionen vom Liberalismus über Sozialismus/Kommunismus und Konservativismus bis zum Positivismus.

parlamentarismustheorie

Ursula Degener / Beate Rosenzweig (Hrsg.): Die Neuverhandlung sozialer Gerechtigkeit. Feministische Analysen und Perspektiven, Wiesbaden: VS-Verlag, 2006.

Soziale Gerechtigkeit wird aktuell in Politik und Politikwissenschaft neu verhandelt. Dabei wird die Kategorie Geschlecht weitgehend vernachlässigt. Dieser Band analysiert die politikwissenschaftliche und philosophische Theoriedebatte aus feministischer Perspektive und fragt nach den Auswirkungen globaler politischer sowie sozioökonomischer Transformationsprozesse auf die Geschlechterverhältnisse.

soziale gerechtigkeit

Marcus Obrecht: Niedergang der Parlamente? Transnationale Politik im Deutschen Bundestag und der Assemblée Nationale, Würzburg: Ergon, 2006.

Marcus Obrecht analysiert in seiner Dissertation die Auswirkungen von Europäisierung und Globalisierung auf die Funktionsweise des deutschen und französischen Parlaments. Für die 1990er Jahre wird dabei ein Bedeutungsverlust von Assemblée nationale und Bundestag hinsichtlich ihrer Gesetzgebungsfunktion festgestellt. Zugleich wurden aber auch neue Formen parlamentarischer Kontrolle innerhalb der transnationalen Politik entwickelt. Insgesamt kann nachgewiesen werden, dass beide Parlamente ihre zentrale Rolle innerhalb ihrer Regierungssysteme behaupten oder moderat ausbauen (Assemblée nationale) konnten.

niedergang parlament

Thomas Bedorf / Felix Heidenreich / Marcus Obrecht (Hrsg.): Die Zukunft der Demokratie. L'avenir de la démocratie, Berlin: Lit, 2009.

Die Funktionsweise rechtsstaatlicher Demokratien wird durch neue Herausforderungen in Frage gestellt. Globalisierung, zunehmende Ökonomisierung sowie wissenschaftlicher und technischer Fortschritt werfen die Frage auf: Wie kann, wie wird die Demokratie in Zukunft aussehen? Mit dieser Frage, die in Frankreich und Deutschland gleichermaßen kontrovers diskutiert wird, setzt sich der Band in geschichtswissenschaftlichen, philosophischen, politikwissenschaftlichen und soziologischen Beiträgen auseinander.

zukunft demokratie

Gisela Riescher: Zeit und Politik. Zur institutionellen Bedeutung von Zeitstrukturen in parlamentarischen und präsidentiellen Regierungssystemen, Baden-Baden: Nomos, 1994.

Politik und Zeit sind eng miteinander verbunden. Denn jede politische Herrschaft unterliegt einer Zeitdimension. Unterschiedliche Herrschaftsmodelle und Theoriekonzepte haben deshalb von der Antike bis in die Gegenwart unterschiedliche Zeitvorstellungen entwickelt. Zeit ist für alle politischen Systeme und über alle politischen Entwicklungslinien hinweg Machtmittel und Herrschaftsfaktor, Ordnungsinstrument und politische Strategie, Fortune und Problemdimension, Erfordernis und Funktion. Sie gibt Handlungsressourcen und ermöglicht politische Handlungsautonomie. Sie ist die Dimension, in der Politik sich vollzieht.

zeit und politik

Gisela Riescher: Gemeinde als Heimat. Die politisch-anthropologische Dimension lokaler Politik, München: tuduv, 1988.

Politikwissenschaftliches Interesse an der Kommunalpolitik bleibt vielfach beschränkt auf kommunale Strukturen und Prozesse. In dieser Publikation wird die politische Gemeinde auch als Heimat ihrer Bürger begriffen und die Orts- und Raumbezogenheit menschlicher Existenz als fundamentale Grundlage des Politischen aufgezeigt. In Rückschau auf die Kommunalreform der 1970er Jahre ergründet die Dissertation von Gisela Riescher die politisch-anthropologischen Dimensionen lokaler Politik.

gemeinde als heimat

 

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