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Prof. Dr. Ingeborg Villinger

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Funktion Emeritierte Professorin am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre
Sprechstunde

n.V.

Adresse Rempartstr. 15, 79098 Freiburg
Raum 4314
Telefon 0761/203-3475 (Sekretariat Prof. Riescher)
E-Mail ingeborg.villinger@politik.uni-freiburg.de


Akademischer Lebenslauf

WS 1999/2000 bis WS 2009/10 Vertretung der C4-Professur des Lehrstuhls für vergleichende Regierungslehre von Prof. Dr. Wolfgang Jäger; apl. Prof. 2004
WS 1998/1999 und SS 1999 Vertretung des Bergstraesser-Lehrstuhles am Seminar für Wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg
WS 1991/1992 bis SS 1998 zunächst Lehrbeauftragte, dann wissenschaftliche Angestellte am Seminar für Wissenschaftliche Politik, Lehrstuhl Prof. Dr. Wolfgang Jäger
Habilitation SS 1998 Habilitationsschrift: Ernst Cassirers Philosophie der symbolischen Formen und die Medien des Politischen, Würzburg 2005 (Gefördert im Rahmen der DFG-Schwerpunktforschung: Politische Institutionen) Habilitations-Vortrag am 29. Juni 1998 Thema: Der mediengestützte Marsch aus den Institutionen (siehe Literaturliste)
Promotion am 11. 2. 1994 Seminar für Wissenschaftliche Politik: Lehrstuhl für vergleichende Regierungslehre: Professor Dr. Wolfgang Jäger Thema der Dissertation: Carl Schmitts Kulturkritik der Moderne, Berlin 1995 (Akademie-Verlag)
Von Herbst 1988 bis Juli 1991 Wiss. Angestellte zur Erschließung des Nachlasses von Carl-Schmitt am Hauptstaats¬archiv in Düsseldorf (siehe Literaturliste); in dieser Zeit: Mitbegründung und Mitglied des Carl-Schmitt-Arbeits¬kreises am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, Vor¬sitz: Prof. Dr. Reinhart Koselleck
Magister-Examen 1. Juli 1988 Thema der Magisterarbeit: Politische Fiktionen. Zur Funktionalität der literarischen Versuche Carl Schmitts (siehe Literaturliste) Examen bei: Professor Dr. Wilhelm Hennis und Prof. Dr. Friedrich A. Kittler, Berlin
1982 - 1988 Studium Wissenschaftliche Politik an der Universität Freiburg
1982 - 1988 Studium Germanistik Universität Freiburg
1989 - 1982 Studium Komparatistik Universität Siegen

Forschungsinteressen

  • Politische Theorie und Philosophie
  • Politische Kulturforschung, symbolische Politik
  • Vergleichende Regierungslehre
  • Verhältnis von Politik, Massenmedien und Öffentlichkeit: im Systemvergleich und bei Transformationsprozessen

Publikationsauswahl

Monographien

  • Verortung des Politischen - Carl Schmitt in Plettenberg, Hagen 1990 (=Begleitband zur Ausstellung, zugleich Bd. 2 der Plettenberger Stadtgeschichte).
  • Carl Schmitts Kulturkritik der Moderne. Kommentar und Analyse der "Schattenrisse", Berlin 1995 (=Dissertation)
  • Ernst Cassirers Philosophie der symbolischen Formen und die Medien des Politischen. Mit einer Studie zum Demonstrationsritual im Herbst 1989, Würzburg 2005 (Habilitationsschrift)

Gemeinsame Veröffentlichungen

  • Dirk van Laak und Ingeborg Villinger: Nachlass Carl Schmitt. Verzeichnis des Bestandes im Nordrhein-Westfälischen Hauptstaatsarchiv,(= Bd. 32 der Reihe C: Quellen und Forschungen. Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen), Siegburg 1993.
  • Wolfgang Jäger und Ingeborg Villinger: Die Intellektuellen und die deutsche Einheit, Freiburg 1997.
  • Franziska Schössler und Ingeborg Villinger: Über den "wahren Abgrund der menschlichen Vernunft". Thomas Bernhards Einspruch gegen Immanuel Kant, in: Politik und Medien bei Thomas Bernhard, hrsg. von Franziska Schoessler und Ingeborg Villinger, Würzburg 2002, S. 110-147
  • Franziska Schössler und Ingeborg Villinger Mutter Rom und Vater Staat - Staats- und Geschlechtermodelle in Ridley Scotts Film "Gladiator", in: Freiburger Frauen-Studien, 14/2004, S. 131-153

Herausgabe

  • Ingeborg Villinger und Alexander Jaser (Hrsg.), Briefwechsel Gretha Jünger – Carl Schmitt (1934-1953), Berlin 2007
  • Ingeborg Villinger: Einleitung zum Briefwechsel Gretha Jünger – Carl Schmitt, Berlin 2007, S. 1-18 Metamorphosen des Politischen. Grundfragen politischer Einheitsbildung im 20. Jahrhundert, hrsg. von Andreas Göbel, Dirk van Laak und Ingeborg Villinger, Berlin 1995.
  • Politik und Verantwortung. Festgabe für Wolfgang Jäger zum 60. Geburtstag, Freiburg 2000 (zus. Mit Giesela Riescher und Jürgen Rüland)
  • Politik und Medien bei Thomas Bernhard, hrsg. von Franziska Schoessler und Ingeborg Villinger, Würzburg 2002
  • Briefwechsel Gretha Jünger und Carl Schmitt, hrsg., komm. und eingel. von Ingeborg Villinger und Alexander Jaser, Berlin 2007

Aufsätze

  • Zwei Seiten für sich. Zu Habermas Philosophischem Diskurs der Moderne, in: Kulturrevolution, 10/1984, S. 67-69.
  • Rhetorik als Verhängnis, in: Hans-Georg Pott (Hrsg.), Johann Christian Günther, Paderborn u.a. 1988, S. 53-68.
  • Prosperos Aufbruch, in: Argo 1, Berlin 1989, S. 23-29.
  • Hagen, Hegen und Verrat, in: Der Ring am Rhein II, Berlin 1990, S. 34f.
  • Shakespeare als politischer Denker: Prosperos "Sturm", in: Der Staat, 29. Bd., Heft 4/1990, S. 545-564.
  • Foucault, die Diskursanalyse, die Philosophie, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 30. Jg., Heft 4/1991, S. 374-397 (zus. mit Bernhard J. Dotzler)
  • Politische Fiktionen. Zur Funktionalität der literarischen Versuche Carl Schmitts, in: Bernhard J. Dotzler (Hrsg.), Techno¬pathologien, Frankfurt/M. 1992, S. 191-222. (=Auszug aus der Magister-Arbeit)
  • Desiderata zu Carl Schmitt und Georg Simmel. Eine Miszelle, in: Simmel Newsletter, vol. 3, N.1, Summer 1993, S. 61-63.
  • Der Souverän verläßt den Turm. Hofmannthals Dramatisierung des Verlustes politischer Einheit nach Carl Schmitt, in: Metamorphosen des Politischen. Grundfragen politischer Einheits¬bil¬dung seit den 20er Jahren, hrsg. von Andreas Göbel, Dirk van Laak und Ingeborg Villinger, Berlin 1995, S. 119-136.
  • Wo liegt Berlin?, in: Rudolf Maresch (Hrsg.), Medien und Öffentlichkeit. Positionierungen, Symptome, Simulationsbrüche, München 1996, S. 248-262.
  • Friedrich Nietzsche: Die Genealogie der Moral, in: Theo Stammen, Gisela Riescher und Wilhelm Hofmann (Hrsg.), Hauptwerke der politischen Theorie, Stuttgart 1997, S. 366-370.
  • Die Intellektuellen und der Wiedervereinigungsprozeß, in: Der inner¬deutsche Prozeß der Vereinigung 1989/90, in: Die Überwindung der Teilung. Geschichte der deutschen Einheit, Band 3, Stuttgart 1998, S. 354-366
  • "Stelle sich jemand vor, wir hätten gesiegt". Das Symbolische der 68er Bewegung und die Folgen, in: Ingrid Gilcher-Holtey (Hrsg.), 1968. Vom Ereignis zum Gegenstand der Geschichts¬wissenschaft, Göttingen 1998 (=Sonderheft 17 "Geschichte und Gesellschaft"), S. 239-254.
  • Der mediengestützte Marsch aus den Institutionen (Habilitations-Vortrag, Mskr., Juni 1998)
  • "Ausnahmezustand". Die Wiederkehr von Opfer und Ritual am Ende des 20. Jahrhunderts, in: Peter Burschel u.a. (Hrsg.), Das Quälen des Körpers. Eine historische Anthropologie, Köln u.a. (Böhlau-Verlag) 2000, S. 301-323 (Filmanalyse)
  • Von der Kooperations- zur Kampföffentlichkeit: Mediation von Interessen unter Medienbedingungen, in: Otfried Jarren/Kurt Imhof/Roger Blum (Hrsg.), Zerfall der Öffentlichkeit? Bd. 6 Mediensymposion Luzern, Wiesbaden 2000, S. 160-167
  • Rationalität und Paralogie. Ernst Cassirers Beitrag zur symbolischen Dimension des Politischen, in: Politik und Verantwortung. Festgabe für Wolfgang Jäger zum 60. Geburtstag, Freiburg 2000, S. 251-258
  • Skalpell und Breitschwert. Im globalen Partisanentum droht der Ausnahmezustand zum Dauerzustand zu werden, in: FAZ vom 1. 10. 2001, S. 53
  • Die Frauenbeauftragte in Berufungskommissionen, in: Rechtshandbuch für Gleichstellungsbeauftragte. Recht von A-Z für Gleichstellungsbeauftragte in der Öffentlichen Verwaltung, in Unternehmen und in Beratungsstellen, Hamburg 2002, Kapitel 2.3.3.1, S. 1-8
  • Die Frauenbeauftragte als Mitglied des Senats, von Senats-Kommissionen und im Hochschulrat, in: Rechtshandbuch für Gleichstellungsbeauftragte. Recht von A-Z für Gleichstellungsbeauftragte in der Öffentlichen Verwaltung, in Unternehmen und in Beratungsstellen, Hamburg 2002, Kapitel 2.3.3.2, S. 9-11
  • Die Neue Rechte: Opfermythos, symbolische Macht der Institution und die kulturelle Praxis des Fremden, in: Martin K. W. Schweer (Hrsg.), Die Neue Rechte. Eine Herausforderung für Forschung und Praxis, Frankfurt/M. u.a. 2003, S. 59-69
  • Ernst Cassirer, in: Politische Theorie der Gegenwart, hrsg. Gisela Riescher, Stuttgart 2004 (Kröner-Verlag), S. 82-85
  • Ernst Cassirers symbolische Logik des Politischen, in: „Culture Club“. Klassiker der Kulturtheorie, Festschrift Wolfgang Eßbach zum 60. Geburtstag, Frankfurt/M. 2004 (Suhrkamp), S. 67-85
  • Biopolitische Tauschprozesse des Leviathan im 20. Jahrhundert. Überlegungen im Anschluss an Giorgio Agamben, Carl Schmitt und Ernst Cassirer, in: Georg Mein/Franziska Schössler (Hrsg.), Tauschprozesse. Kulturwissenschaftliche Verhandlungen des Ökonomischen, Bielefeld 2005, S. 45-66.
  • Politische Versuchungen. Ein Beitrag zum Programmheft der Aufführung der Verdi-Oper AIDA im Stadttheater Freiburg am 13. 11. 2004
  • Das Faktum der Pluralität – Zur Vita activa politischen Daseins. Überlegungen im Anschluss an Hannah Arendt, Giorgio Agamben und Ernst Cassirer, in: Festschrift Hans-Otto Mühleisen, hrsg. von Friedemann Maurer u.a., Lindenberg 2006, S. 615-623.
  • Einleitender Überblick zu „Carl Schmitt in der Diskussion“, Plettenberg 2006, S. 9-19
  • Giorgio Agamben. Homo sacer, in: Gisela Riescher (Hrsg.), Hauptwerke der politischen Theorie der Gegenwart, Stuttgart 2007 (Kröner-Verlag), S. 3-7.
  • Der Ausnahmezustand des Lagers – totalitäres Labor oder Paradigma der Moderne? Ein Vergleich von Hannah Arendt und Giorgio Agameben, in: Janine Böckelmann und Frank Meier (Hrsg.), Die gouvernementale Maschine. Zur politischen Philosophie Giorgio Agambens, Münster 2007, S. 149-165 ‚
  • Das Leben von einer besonderen Seite angesehen’ oder: Der Souverän zwischen Ausnahme und Gesetz, in: Eva Geulen u.a. (Hrsg.), Hannah Arendt und Giorgio Agamben. Parallelen, Perspektiven , Kontroversen, München 2008, S. 165-176

Rezensionen

  • Zum Stand der Dinge, in: taz vom 22. Jan. 1988, S. 15f.
  • Alan Turing. Intelligence-Service, in: c't - Computermagazin, Heft 10/1988, S. 261.
  • Complexio Oppositorum, in: Freiburger Universitätsblätter, Juni 1989, S. 123f.
  • Charles Babbage, in: c't - Computermagazin, Heft 5/1989,
  • S. 285. Go-Stop-Run. Das Frauen Computerbuch, in: c't - Computermagazin, Heft 12/1989, S. 380.
  • Gottfried Benn. Sämtliche Werke, Bd. IV, Prosa 2, in: Frei¬burger Universitätsblätter, Heft 107, März 1990, S. 114f.
  • Paul Raabe, Die Autoren und Bücher des literarischen Expressionismus. Ein Bibliographisches Handbuch, Stuttgart 1992, in: Freiburger Universitätsblätter, Dezember 1992, S. 103f.
  • Matthias Eberl, Die Legitimität der Moderne. Kulturkritik und Herrschaftskonzeption bei Max Weber und Carl Schmitt, Marburg 1994, in: Zeitschrift für Politik, 43. Jg., Heft 1/1996, S. 87f.
  • Stefan Strohschneider (Hrsg.), Denken in Deutschland. Vergleichende Untersuchungen in Ost und West. Mit einem Vorwort von Dieter Dörner, Bern u.a. 1996, in: Freiburger Universitäts¬blätter September 1996, S. 150f.
  • Mathias Eichhorn: Es wird regiert! Der Staat im Denken Karl Barths und Carl Schmitts in den Jahren 1919 bis 1938. Berlin 1994, in: PVS 4/1996, S. 792
  • Armin Mohler (Hg.), in Zusammenarbeit mit Irmgard Huhn und Piet Tommissen: Carl Schmitt - Briefwechsel mit einem seiner Schüler. Berlin 1995, in: PVS 4/1996, S. 793
  • Joseph Jurt (Hg.), Zeitgenössische Französische Denker: Eine Bilanz, Freiburg 1998, in: PVS 3/2000, S. 584-585
  • Ulrich Thiele, Advokative Volkssouveränität. Carl Schmitts Konstruktion einer ‚demokratischen‘ Diktaturtheorie im Kontext der Interpretation politischer Theorien der Aufklärung, Berlin 2003, in: Der Staat, vorauss. Herbst 2004

V. Publizierte Interviews

  • Das Volk und die Guillotine, der Souffleur und der Proto¬kollant. Ein Gespräch mit Hans Hollmann aus Anlaß seiner Inszenierung von Georg Büchners "Danton" am Düsseldorfer Schauspielhaus, in: Argo 2, Berlin 1989, S. 51-56

 

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