Psychologie - In Freiburg!
Das Institut für Psychologie der Universität Freiburg kann nicht nur auf eine lange und bedeutsame Instituts-Geschichte zurückblicken, sondern gehört auch in neuerer Zeit zur Spitzengruppe in diesem Fachbereich.
Der Fachbereich
Der Fachbereich Psychologie ist in verschiedene Abteilungen und Arbeitsgruppen untergliedert.
Klinische Psychologie und Psychotherapie (Prof. Tuschen-Caffier)Prof. Dr. Brunna Tuschen-Caffier leitet seit 2007 den Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie. Sie ist außerdem, zusammen mit Prof. Bengel, Leiterin der Ambulanz des Instituts für Psychologie. Momentan ist sie außerdem Studiendekanin für Psychologie. Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Abteilung: Essstörungen; Angststörungen, insbesondere bei Kindern; Kognitiv-behaviorale Therapie und deren Evaluation; Wirkmechanismen von Psychotherapie
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Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie (Prof. Bengel)Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel ist seit 1994 Leiter der Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie und er leitet zusammen mit Prof. Tuschen-Caffier die Ambulanz des Instituts für Psychologie. Momentan ist er außerdem Dekan der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät sowie Sprecher des Instituts für Psychologie. Aktuelle Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte der Abteilung: psychologische Beratung und Psychotherapie bei chronische Kranken; Rehabilitation nach Hirnschädigung; Reha-Motivation; Epidemiologie psychischer Störungen und Komorbidität; gesundheitliches Vorsorge- und Risikoverhalten; HIV-Prävention und Sexualverhalten; Kommunikation in der Tumorbehandlung Die Abteilung koordiniert federführend den Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbund Freiburg/Bad Säckingen (RFV) mit über 120 Kooperationspartnern in der Region und führt das Methodenzentrum des Verbundes (Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Deutsche Rentenversicherung).
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Allgemeine Psychologie (Prof. Spada)Prof. Dr. Hans Spada ist seit 1980 Leiter des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie. Momentan ist er außerdem stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrates. Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Abteilung: European Research Team "Computer-based Analysis and Visualization of Collaborative Learning Activities (CAViCoLA)"; Improving Algebra Learning and Collaboration through Collaborative Extensions to the Algebra Cognitive Tutor; Supporting Conceptual Learning in Chemistry through Collaboration Scripts and Adaptive, Online Support; Pilotprojekt Nachhaltige Energieeffizienz; Kulturvergleichende Forschung zu Verantwortungs- zuschreibung, Emotionen, Raum und Zeit, Zahlen und Zählen
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Sozialpsychologie und Methodenlehre (Prof. Klauer)Prof. Dr. Karl Christoph Klauer leitet seit 2004 den Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Methodenlehre. Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Abteilung: Struktur des Arbeitsgedächtnisses; Emotionale Einflüsse auf die Informationsverarbeitung; Enkodierung erwartungskongruenter und erwartungsinkongruenter Information; Hierarchische multinomiale Modelle; Implizite Einstellungsmessung - Anatomie des IAT; Schlußfolgerndes Denken im sozialen Kontext; Soziale Kategorisierung und Stereotypenbildung
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Biologische und Differenzielle Psychologie (Prof. Heinrichs)Prof. Dr. Markus Heinrichs ist seit 2009 Leiter des Lehrstuhls für Biologische und Differentielle Psychologie und leitet zusammen mit Prof. Bengel und Prof. Tuschen-Caffier die Ambulanz des Instituts für Psychologie. Ab WS 2010/11 ist er außerdem Prodekan und Studiendekan der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät. Aktuelle Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte der Abteilung: Neurobiologische Grundlagen sozialer Interaktion und sozialer Kognition; Ätiologie-, Pathogenese- und Therapieforschung bei psychischen Störungen mit sozialen Defiziten (v.a. soziale Phobie, Persönlichkeitsstörungen, Autismus); Stress- und angstprotektive Faktoren (v. a. Oxytocin, soziale Unterstützung, Partnerschaft, Bindung); Experimentelle Therapieforschung
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Pädagogische und Entwicklungspsychologie (Prof. Renkl)Prof. Dr. Alexander Renkl ist seit 1999 Leiter des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie. Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Abteilung: Beispielbasiertes Lernen; Instruktionale Erklärungen und Selbsterklärungen; Lernen mit multiplen Repräsen- tationen; Lernen durch das Schreiben von Lerntagebüchern; Concept Mapping als Lernmethode
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Arbeits- und Organisationspsychologie (Prof. Göritz)Prof. Dr. Anja Göritz leitet seit 2011 die Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie. Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Abteilung: Personalauswahl, insb. hinsichtlich Integrität im Arbeitskontext; Mensch-Computer-Interaktion; Webgestützte Datenerhebung; Work-Life-Balance (LANCEO, balance.arbeit); arbeitsrelevante Auswirkungen zirkadianer Rhythmik
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Neuropsychologie (Prof. Halsband)Prof. Dr. Ulrike Halsband ist seit 1999 Leiterin der Arbeitsgruppe Neuropsychologie. Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Abteilung: Funktionelle Bildgebung (funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Neurophysiologie (EEG); Grundlagenforschung: neuronale Mechanismen der Aufmerksamkeit und des impliziten/expliziten Lernens; Hirnaktivierungsmuster veränderter Bewusstseinszustände: Hypnose und Meditation; Emotionsregulation; bilinguale/multilinguale Informationsverarbeitung; Neglect; Morbus Parkinson; Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS); lateralisierte Präferenzen in der Kunst; Therapeutische Interventionsstudien: Neglect-Prismenadaption/ Nacken- vibration; Einsatz von Musiktherapie bei ADHS; Relaxationstechniken bei Spannungs- kopfschmerz und Migräne; Hypnotherapie bei Phobikern Die Arbeitsgruppe unterhält diverse in- und ausländische Kooperationen, u.a. mit dem Neurozentrum der Uniklinik Freiburg; dem Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, Universität Tübingen; dem Department of Cognitive Neuroscience, University of Maastricht; und dem Montreal Neurological Institute, National Institutes of Health, Bethesda, USA. |
Freiburger Stärken
Der Fachbereich Psychologie der Freiburger Universität kann auf eine lange Institutsgeschichte zurückblicken, die auch über die lokale Bedeutung hinaus von allgemeinem Interesse ist. Es lassen sich daran wesentliche Aspekte der generellen Wissenschaftsgeschichte der Psychologie in Deutschland in charakteristischer Weise aufzeigen: die Anfänge der experimentellen und der differentiellen Psychologie durch Münsterbergs Initiative, die zwiespältige Verbindung mit dem Fach Philosophie und die allmähliche Verselbständigung der Psychologie, der Einfluss des Nationalsozialismus, die zunehmende Praxisorientierung und Professionalisierung der Psychologen und der Wandel der Forschungsschwerpunkte.
Aber die Psychologie in Freiburg hat nicht nur eine bedeutsame Geschichte, auch aktuell kann man als Studierender von den Freiburger Stärken profitieren. Das neueste CHE-Ranking (Stand 2010) ergab erneut eine Top-Platzierung für den Fachbereich Psychologie der Uni Freiburg. In vier von fünf Kategorien gehört das Institut für Psychologie zur Spitzengruppe: bei der Studiensituation insgesamt, der Betreuung, dem Berufsbezug und den wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Im Jahr 2007 feierte die Albert-Ludwigs-Universität ihr 550-jähriges Jubiläum – als eine der traditionsreichsten und zugleich innovativsten Universitäten Deutschlands bieten wir unseren Studierenden einen Psychologiestudiengang, der sowohl eine umfangreiche Methodenausbildung - der Grundstein für die erfolgreiche Arbeit als Psychologe/-in, egal in welchem Praxisfeld - als auch zahlreiche anwendungsbezogene Lehr- und Lernmodule umfasst. So erwerben unsere Studierenden mit dem Bachelor of Science nicht nur fundierte Forschungskompetenzen, sondern auch einen gefragten berufsqualifizierenden Abschluss. Der Bachelor-Studiengang Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität wurde nach den Rahmenlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie entwickelt und umgesetzt.
Der Fachbereich Psychologie bietet aber nicht nur ein gutes Studienkonzept, sondern man kann sich hier auch wohlfühlen - das Institut für Psychologie ermöglicht ein Studium in kollegialer und freundlicher Atmosphäre. Im Jahr 2002 erfolgte der Umzug in die neuen Gebäude in der Engelbergerstraße. Diese bieten unseren Studierenden einen eigenen, kleinen Campus, moderne Studienbedingungen und eine sehr gute technische Ausstattung: Studierende und Lehrende können auf moderne und technisch sehr gut ausgestattete Seminarräume, einen eigenen Multimedia-Hörsaal, einen eigenen Multimediaraum, einen großen CIP-Pool, ein EDV-System für kooperatives Lernen und Arbeiten und auf eine neu ausgebaute Bibliothek mit zusätzlichen PC-Arbeitsplätzen zugreifen. Die vielen unterschiedlichen Forschungsschwerpunkte der einzelnen Abteilungen fördern eine stabile Vernetzung und Kooperation auch mit anderen Fächern.
Psychologie-Studierende in Freiburg profitieren auch von zahlreichen Betreuungs- und Unterstützungsangeboten: es gibt intensive Einführungsveranstaltungen für Erstsemester mit Tutoreneinsatz, ein Mentoringprogramm bei Studienproblemen, ein Mentoringprogramm für ausländische Studierende und Student-to-Student-Coaching.

