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- Margarete von Wrangell-Programm: Ausschreibung 2013
- Ab sofort in der Germanistischen Linguistik - Audio- und Videobearbeitung
Also in this section
- Promotionsstelle im Bereich "Germanistische Linguistik"
- Antrittsvorlesung von Frau Prof.in Dr. Helga Kotthoff
- Forschungsseminar „Unterstützte Kommunikation“ im Wintersemester 2013/14
- Sprechen ist nicht für alle Menschen selbstverständlich. Menschen, die aufgrund angeborener oder erworbener Beeinträchtigungen nicht sprechen können, sind in ihrem Alltag häufig mit kommunikativen Problemen konfrontiert und haben kaum Möglichkeiten, sich verständlich zu machen. Um diesen Menschen bessere Ausdrucksmöglichkeiten zu geben, werden sie mit Kommunikationshilfsmitteln ausgestattet, die ihre fehlende Lautsprache ersetzen sollen. Sprechen unter Einsatz solcher externer Hilfsmittel bezeichnet man als Unterstützte Kommunikation (UK). Eine immer größere Rolle spielen dabei komplexe Sprachcomputer (elektronische Kommunikationshilfen), die neben einem umfangreichen Vokabular auch über automatische Flexionsfunktionen verfügen, so dass die Anwender syntaktisch wohlgeformte Sätze bilden können. In der Praxis ist der Einsatz (elektronischer) Kommunikationshilfen aber oft problematisch: Es wird häufiger auf körpereigene Interaktionsressourcen (wie Gestik, Blick, Mimik) zurückgegriffen als auf die externen Hilfsmittel. Zudem werden die vielfältigen Möglichkeiten häufig nicht ausgeschöpft.
