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Graduiertenkollegs

Graduiertenkollegs sind Einrichtungen der Hochschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für maximal neun Jahre gefördert werden.

Im Mittelpunkt steht die Qualifizierung von Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines thematisch fokussierten Forschungsprogramms sowie eines strukturierten Qualifizierungskonzepts. Eine interdisziplinäre Ausrichtung der Graduiertenkollegs ist erwünscht.

Ziel ist es, die Promovierenden auf den komplexen Arbeitsmarkt „Wissenschaft“ intensiv vorzubereiten und gleichzeitig ihre frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit zu unterstützen.

 

Die Technische Fakultät betreibt zwei Graduiertenkollegs:

 

 

 zeppelin eingebettete mikrosysteme


Eingebettete Mikrosyteme - GRK 1103

Eingebettete Mikrosysteme entstehen durch die Kombination von Sensorik, Mikroelektronik und Informatik. Dies ermöglicht intelligente und kommunikationsfähige Einheiten, die meist unsichtbar in Alltagsanwendungen integriert sind. Beispiele finden sich in der medizinischen Diagnostik, im Betrieb von Kraftfahrzeugen und in der Sicherheitstechnik. 


Das Graduiertenkolleg „Eingebettete Mikrosysteme“ bietet 20 ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten ein wissenschaftlich hochaktuelles und industriell relevantes Forschungsfeld auf dem Weg zur Promotion. Das Kolleg löst die Grenzen zwischen den Disziplinen der Informatik und der Mikrosystemtechnik auf: Regelmäßige Workshops stimulieren den ständigen interdisziplinären und persönlichen Austausch und sorgen für ein deutschlandweit einzigartiges wissenschaftliches Profil der Absolventen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert das Graduiertenkolleg bis 2014 mit über 4 Mio. Euro. Unterstützt wird es auch von regionalen Unternehmen wie der SICK AG aus Waldkirch, Endress & Hauser aus Weil am Rhein, der Micronas AG aus Freiburg sowie dem HSG-IMIT aus Villingen-Schwenningen.

Kontakt:
Prof. Dr. Wolfram Burgard (Informatik)
Prof. Dr. Oliver Paul (Mikrosystemtechnik)

http://www.imtek.de/ems


 

Micro Energy Harvesting - GRK 1322

Der Einsatz verteilter und eingebetteter Mikrosysteme hängt unmittelbar von einer zuverlässigen und langlebigen Energieversorgung der dezentralen Systemknoten ab. Im Graduiertenkolleg Micro Energy Harvesting werden neue Technologien entwickelt, die einen energieautarken Betrieb von Sensorknoten ohne Batterien und Kabel ermöglichen.
Im Rahmen des Graduiertenkollegs forschen 21 Stipendiatinnen und Stipendiaten an neuen Strategien zur Energiewandlung, Energiespeicherung und zum Energiemanagement. Das Themenspektrum umfasst Generatoren, die Energie aus Licht, Wärme, Bewegung und chemischer Energie in der lokalen Umgebung eines Sensorknotens „ernten“ und in elektrische Energie umwandeln. Aber auch neue Materialien für Energiewandler und –speicher sowie mikroelektronische Konzepte der Energiewandlung werden im Graduiertenkolleg erforscht.

Zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, dem Freiburger Materialforschungszentrum und dem HSG-IMIT bildet das IMTEK einen bundesweit einmaligen Kompetenzverbund aus dezentraler Energietechnik, Mikrosystemtechnik und Materialwissenschaften und bearbeitet diese ambitionierte Thematik umfassend.
 
Das Graduiertenkolleg wird durch regionale und überregionale Industriepartner wie Endress & Hauser, SICK AG, Siemens AG, Weidmüller Interface GmbH & Co. KG, HSG-IMIT und Enocean GmbH unterstützt.

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Woias (IMTEK)
www.imtek.de/meh

 

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