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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ▪ Deutsches Seminar ▪ Neuere Deutsche Literatur ▪ Prof. Dr. Ralph Häfner

 

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Reihe Myosotis. Forschungen zur europäischen Traditionsgeschichte

Herausgegeben von Ralph Häfner.

 

Band 4: Nicolaus Hieronymus Gundling (1671–1729) im Kontext der Frühaufklärung

Ralph Häfner; Michael Multhammer (Hg.): Nicolaus Hieronymus Gundling (1671–1729) im Kontext der Frühaufklärung, (Myosotis. Forschungen zur europäischen Traditionsgeschichte, Bd. 4), Heidelberg: Winter, 2018.

Mit Beiträgen von Ralph Häfner, Michael Multhammer, Sascha Salatowsky, Dirk Werle, Martin Mulsow, Klaus Birnstiel, Olaf Simons, Sebastian Kaufmann, Oliver Bach, Christine Haug.

Nicolaus Hieronymus Gundling (1671–1729) war von 1712 bis zu seinem Tode als ordentlicher Professor für Naturrecht und Völkerrecht, später auch für öffentliches Recht, an der Universität Halle (Saale) tätig. In seinen Nebenstunden verfasste er ein reiches Werk, das exemplarisch den Umfang polyhistorischen Wissens um 1700 vor Augen führt. Auf der Grundlage von Einzelanalysen zeichnet der Band erstmals Funktionen dieses gelehrten Zeitvertreibs innerhalb der frühaufklärerischen ›Respublica litteraria‹ nach.

 Seiten: 261

ISBN: 978-3-8253-6886-9

erschienen am 31. Juli 2018

Inhalt
Rezension

 

Band 3: Die Wahrheit der Dichtung

Frank F. Pauly: Die Wahrheit der Dichtung. P. B. Shelleys Defence of Poetry im Kontext der Tradition neuplatonischer Poetologien, (Myosotis. Forschungen zur europäischen Traditionsgeschichte, Bd. 3), Heidelberg: Winter, 2018.

Erstaunlicherweise liegt trotz umfänglicher literaturwissenschaftlicher Forschung zu Shelley im Allgemeinen oder der Defence of Poetry im Speziellen kaum eine detaillierte Interpretation vor, die diesen Text philosophisch ernst, geschweige denn auf dessen ›neuplatonische‹ Implikationen Bezug nähme.

Diesem Desiderat abzuhelfen, ist insofern Absicht der vorliegenden Untersuchung, als sie Shelleys Dichtungstheorie besonders auf die sie bestimmende philosophische Tradition neuplatonischer Poetologien hin durchleuchtet. Denn Shelleys Defence of Poetry stellt den vorläufigen Höhepunkt einer neuplatonischen Auseinandersetzung um das Wesen der Dichtung dar, die von Platons berühmt-berüchtigter Dichterkritik ausgelöst wurde und die im Laufe der Jahrhunderte ein beeindruckendes Spektrum poetologischer Spekulation zeitigte. Die Relevanz dieser Spekulation für Shelley aufzuzeigen und den Ort der Defence of Poetry in diesem Kontext zu beschreiben, ist Ziel der Arbeit.

Seiten: 545

ISBN: 978-3-8253-6885-2

erschienen am 25. Mai 2018

 

Band 2: Mythographie in der Neuzeit

Ralph Häfner (Hg.): Mythographie in der Neuzeit. Modelle und Methoden in Literatur, Kunst und Wissenschaft, (Myosotis. Forschungen zur europäischen Traditionsgeschichte, Bd. 2), Heidelberg: Winter, 2016.

Mit Beiträgen von Françoise Graziani, Bodo Guthmüller, Thomas Leinkauf, Rachel Darmon, Karl Enenkel, Gilles Polizzi, Nicolette Mandarono, Michel Faure, Heidi Marek, Achim Aurnhammer, Ralph Häfner, Concetta Rizzo, Barbara Mahlmann-Bauer, Monika Schmitz-Emans.

Seit der Antike spielten die mythographischen Handbücher eine erhebliche Rolle bei der Verbreitung mythologischen Wissens. Die Kenntnis der antiken Mythen diente der Literatur, den Künsten und den Wissenschaften zu einem beinahe unerschöpflichen Vorrat an Ideen, die sich in unterschiedlichsten Figurationen ausgeprägt haben. Dass Mythen auf einer sinnhaften Ebene ›lesbar‹ sind, die über ihre vordergründige Bedeutung hinausweisen, versteht sich keineswegs von selbst. Es ist das Verdienst der Mythographen von der Antike bis in die Neuzeit, Formen der Mythenallegorese erprobt zu haben, die in den genannten Bereichen ihren Niederschlag fanden. Diese integrale Sicht auf die Mythographie der Neuzeit ist der Leitgedanke des vorliegenden Bandes, der das Thema anhand ausgewählter Fallbeispiele umspielt.

Seiten: 307

ISBN: 978-3-8253-6670-4

erschienen am 22. September 2016

Inhalt

 

Band 1: Masken in Gesellschaft

Ralph Häfner: Masken in Gesellschaft. Bacchanale, Bankette, Petits Soupers von Heine bis Rabelais, (Myosotis. Forschungen zur europäischen Traditionsgeschichte, Bd. 1), Heidelberg: Winter, 2014.

Heinrich Heine hat in den ›Geständnissen‹ die ›Petits Soupers‹ zum Ausgangspunkt von Überlegungen über dialektische Prozesse der Gesellschaft gemacht. In der vorrevolutionären Sozialisationsform der intimen Soupers der Libertins erkannte er Möglichkeiten der Entfaltung subversiver wie produktiver Ideen einer künftigen Gesellschaft. Heine, der die Intellektuellenzirkel der Juli-Monarchie in Paris frequentiert hat, denkt an prominente ›Salons‹ im Ancien Régime – die Société d’Auteuil von Madame Helvétius, den Kreis um den Baron d’Holbach oder auch Voltaires ›Gesellschaft‹ in Ferney. Sie sind Räume des geselligen Müßiggangs und des intellektuellen Vergnügens.

Im Ausgang von Heines Zeitgenossen wie Balzac, Nerval, Walter Scott und Gautier geht das Buch den traditionsgeschichtlichen Modellen derartiger Sozialisationsformen von Voltaire bis zu Rabelais nach. Nimmt man die ›Geständnisse‹ in ihrer anekdotischen Struktur wahr, so eröffnet der Text Kommunikationsräume, die Orte der Muße par excellence sind – Räume imaginärer Kommunikation, die das ‚Gespräch‘ mit Intellektuellen bis in die Antike zurück – bis hin zu Petronius, Horaz und Platon – ermöglichte und stimulierte. In einer an intertextuellen und selbstreferentiellen Bezügen reichen Textur schreibt sich Heine in einen der Zeitenfolge enthobenen Denkraum ein, der selbst wieder – gesellschaftlich mitunter subversiver – Ermöglichungsgrund von Muße ist: Freiheit als Lebensform im Sinne Jean Jacques Rousseaus.

Seiten: 394

ISBN: 978-3-8253-6372-7

erschienen am 19. Dezember 2014

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