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Radio Majak

kristina_offterdinger

Kristina Wittkamp, M.A.

 

Tel.: 0 76 1 /203 - 97619

Mail: kristina.wittkamp@gmail.com

Raum: Belfortstr. 20, Zi.106

Radio Majak – Identitätsstiftung und soziale Differenzierung durch Radio in der sowjetischen nachstalinistischen Gesellschaft, 1964-1991

(gefördert von der DFG)

Zusammenfassung

Die Nachkriegszeit bis in die 1960er Jahre, also bis zur flächendeckenden Etablierung des Fernsehens in den europäischen Haushalten, gilt als der Zeitraum der größten Wirksamkeit des Radios. Als Massenphänomen betrachtet, nimmt das Radio bis heute eine bedeutende kulturelle  Funktion wahr. Es ist zentrales, auch strukturierendes Element des Alltags, das über Nachrichten und ähnliche Informations- und Unterhaltungsdienstleistungen Aktualität in einer parasozialen Form vermittelt.

Der Radiosender Majak hatte in der Sowjetunion eine besondere Stellung. Im Gegensatz zu den übrigen drei unionsweit empfangbaren Radiosendern begann Majak nach einem ZK-Beschluss vom 1. August 1964 als ein in Konkurrenz zu den Westsendern Radio Liberty, Voice of America und BBC konzipierter Sender. Dieser Sender sollte die in der Bevölkerung vorhandene Nachfrage nach Musik und auch Informationen, die über die standardisierten Pravda-Meldungen hinausgingen, decken.1 Als Musik- und Informationsprogramm (Muzykal'no-informacionnaja programma), das sich durch halbstündliche kurze Nachrichtenblöcke von 5 Minuten Länge und 25-minütigen Musikblöcken gestaltete und strukturierte, bot Majak für einen sowjetischen Sender ungekannte Aktualität. Gleichzeitig stiftete der Sender durch seine Erkennungsmelodie Podmoskovnye večera Identifikation und hatte einen enormen Wiedererkennungswert. Nicht nur die guten unionsweiten Empfangsmöglichkeiten des Senders, sondern auch sein als charismatisch empfundenes Redaktionsteam boten weitere Identifikationsmöglichkeiten, was sich auch in zahlreichen Leser- und Hörerzuschriften widerspiegelt.2

1. Makoveev, V. G.: Jubilej „Majaka“ ili koe-čto o „Zazerkal’e“. (Vzgljad iz-pod paluby.). http://www.tvmuseum.ru/catalog.asp?ob_no=10522 (14. September 2012).
2. Zum Redaktionsteam gehörten vor allem der später auch in der Perestrojka aktive Mitbegründer A. N. Jakovlev und der erste Chefredakteur Ju. A. Letunov. Leserbriefe finden sich in den Programmzeitungen Programmy televidenija i radioveščanija und Govorit i pokazyvaet Moskva.

 

Ziele und Fragestellungen

Das hier vorgestellte Projekt arbeitet an einer Verbindung der Medien- und Gesellschaftsgeschichte. Medien werden nicht nur unter politik- oder technikgeschichtlichen Punkten betrachtet, sondern in den Rahmen einer Geschichte der Kommunikationsstrukturen einer Gesellschaft eingebettet. Radiohören und Radioaneignung als Tätigkeit bildet ein bisher noch kaum beachtetes Feld der gesellschaftlichen Kommunikation in der Sowjetunion. Zu den Zielen des Projekts gehört der Erkenntnisgewinn über das sowjetische Radio jenseits von Zensur und Kontrolle. Das schließt das Aufzeigen und Identifizieren von Handlungsspielräumen und Netzwerken der Radiomacher auf der einen und von Identifikationsmöglichkeiten für Teilöffentlichkeiten der Rezipienten auf der anderen Seite ein. Dahinter steht der Gedanke, dass Radio ein fester Bestandteil des Alltags und der Lebenswelten der Menschen war.1

Das Erkenntnisinteresse des Projekts konzentriert sich auf drei Leitfragen:

  1. Welche Funktionen hatte Majak im Brežnevschen System?
  2. Wie sah das Radiokonzept und seine Umsetzung aus?
  3. Wie erfolgreich war das Konzept?

 

Funktionen

Wenn Radiohören als Form der gesellschaftlichen Kommunikation, als Mittel der Herrschenden und als Faktor der Identitätsbildung durch Aneignung des Mediums verstanden wird, ist es für die spätere Sowjetunion auch nötig, einen Öffentlichkeitsbegriff jenseits von Totalitarismus und Revisionismus zu formulieren und explizit nach (bürgerlichen) Teilöffentlichkeiten zu fragen. Radio Majak war als sowjetisches Gegenangebot gegenüber den westlichen Sendern konzipiert. Im Rahmen der Konkurrenz zu ausländischen Sendern entwickelte Majak seine eigene, spezifische Sendestruktur. Ein differenziertes Programmangebot bot zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten für die Rezipienten. Vordergründig könnte dieses Angebot des Regimes als Zugeständnis an die Bedürfnisse der Bevölkerung und an die Herstellung einer spezifischen Loyalität verstanden werden. Auf der anderen Seite eröffnete Majak durch seine Sendungen aber auch neue Möglichkeiten einer sowjetischen Identitätsbildung, die vielleicht in dieser Form vom Regime nicht vorgesehen waren. Der Untersuchungszeitraum des Projekts erstreckt sich vor allem über die Brežnevzeit. Das Bild dieser Ära als Zeit der Stagnation wurde in sozioökonomischer Hinsicht bereits revidiert. Das Projekt möchte im Hinblick auf Freiräume und Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft, Radio und Regime die Brežnevzeit auch mediengeschichtlich neu vermessen. Für die Zeit der Perestrojka stellt sich ebenfalls die Frage nach der spezifischen Rolle von Majak.

Radiokonzept und Umsetzung

Im Rahmen dieser Leitfrage geht es um die Interaktion zwischen Publikum und Medienmachern sowie zwischen Medienmachern und Regime. Als Untersuchungsgegenstände bieten sich der Aufbau des Senders und das Programmangebot an. Durch deren Untersuchung lässt sich auch die innere Struktur der Gesellschaft erschließen: Wie wird im Radio über Gender oder Generationen gesprochen? Was ist Unterhaltung und was ist Information im Radio? Wie werden Botschaften vermittelt? Gibt es eine spezifische Sprache des und im Radio?

Im Rahmen der Identitätsbildung und der Bereitstellung eines Angebots finden sich bei Majak zahlreiche Sendeformate, die verschiedene Bedürfnisse abdeckten. Dazu gehören Musik- und Informationsprogramme. Verbunden damit ist die Vermittlung und (Be)Werbung dieser Programmangebote beispielsweise in Programmzeitschriften und -zeitungen.2 Neben einer Analyse ausgewählter Sendeformate sollen auch die Radiomacher untersucht werden. Gefragt wird nach ihren Handlungsspielräumen, nach (normativen) Vorgaben und Kontrollmechanismen seitens der übergeordneten Behörde Gosteleradio und nach deren Wahrnehmung durch die Radiomacher. Verbunden mit dem Fokus auf die Kommunikation und Interaktion ist die Analyse von Netzwerken.  Fachliche Diskussionsforen der Radiomacher waren Zeitungen wie Televidenie i radioveščanie, Sovetskaja kul'tura und Literaturnaja gazeta. Eine Analyse dieses Materials würde das Spektrum um die Komponente eines Expertendiskurses erweitern. Weiteren Einblick in die persönlichen Handlungsspielräume der Radiomacher und ihrer Verhältnisse zu Gosteleradio geben Memoiren und Erinnerungen.

Erfolg und Wirkung

Mit der Frage nach Erfolg und Wirkungen ist eine Identifizierung und Charakterisierung der Rezipienten verbunden: Wer hörte wann und wie Radio? Welche Aussagen lassen sich über das Publikum machen? Inwiefern stellte der Radiosender Majak ein Element einer spezifischen Identitätsbildung dar? Hier bietet sich die Untersuchung von Hörerwünschen und Leserbriefen an. Darüber hinaus geben auch einerseits westliche soziologische Studien über die sowjetische Gesellschaft der 1970er und 1980er Jahre und andererseits innersowjetische soziologische Studien jener Zeit Aufschluss über die Mediennutzung.3

Die Historizität der Gefühle und deren kulturelle Praktiken kann man speziell in Medien gut untersuchen. Radio wird als Miterleben verstanden und vermittelt Gemeinschaft. Fühlen und Hören sind eng miteinander gekoppelt.4 Emotionen und Emotionalisierungen lassen sich durch die Untersuchung einzelner Sendeformate und im Rahmen von qualitativen Oral-History-Interviews identifizieren. Zu untersuchen wäre auch, inwiefern Emotionen mit Live-Sendungen verbunden sind, welche Emotionen durch Rhetorik ausgelöst werden können und was die Spezifik des prjamoj ėfir, der Direktübertragung, ist. Die Erwartungen des Publikums, aber auch die alltägliche Bedeutung und Routine des Radiohörens lassen sich gut anhand von Hörerzuschriften untersuchen, die sich beim Radiosender selbst als auch bei Programmzeitungen finden lassen.

1. Zum Konzept der Lebenswelt, dessen Anwendung in der osteuropäischen Geschichte und terminologischen Mehrdeutigkeit siehe Emeliantseva, Ekaterina: Osteuropa und die Historische Anthropologie. Impulse, Dimensionen, Perspektiven, in: Osteuropa 58 (2008), H. 3, S. 125–140.
2. Vgl. dazu die Studie von Lu Seegers, die systematisch die Programmzeitschrift Hör zu! analysierte. Seegers, Lu: Kontinuierlicher Erfolg: Eduard Rhein und die Programmzeitschrift Hör zu, in: Backhaus, Fritz (Hrsg.): Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden. Begleitbuch zur Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main vom 15. März bis 29. Juli 2012, Göttingen 2012, S. 72–78; Seegers, Lu: Hör zu! Eduard Rhein und die Rundfunkprogrammzeitschriften (1931-1965), Potsdam 2001.
3. Propper Mickiewicz, Ellen: Media and the Russian Public, New York 1981. White, Stephen: Political Culture and Soviet Politics, London 1979; S. XI und zum Radio S. 137. Hansjürgen Koschwitz präsentiert in einem Sammelband eine Auswahl sowjetischer soziologischer Texte, die sich mit der Kommunikationsforschung beschäftigen: Koschwitz, Hansjürgen (Hrsg.): Massenkommunikation in der UdSSR. Sowjetische Beiträge zur empirischen Soziologie der Journalistik, Freiburg/München 1979.
4. Allgemein dazu siehe den Sammelband Bösch, Frank / Borutta, Manuel (Hrsg.): Die Massen bewegen. Medien und Emotionen in der Moderne, Frankfurt a.M. 2006; interessante Ansichten zu den Wechselwirkungen der Termini Emotionen und Masse bietet der Sammelband Klein, Ansgar / Nullmeier, Frank (Hrsg.): Masse - Macht - Emotionen. Zu einer politischen Soziologie der Emotionen, Opladen, Wiesbaden 1999.


Проект «Радио Маяк формирование личности и социальное дифференцирование с помощью радио в советском обществе после смерти Сталина, 1964-1991»


 

Сводка

Послевоенный период, до 1960.х, а значит до массового распространения телевидения в Европе, считается временем наибольшей эффективности радио. Радио, как массовый феномен, выполняет сегодня важную культурную функцию. Оно является центральным, к тому же структурирующим, элементом быта который посредством новостей и схожих развлекательных передач способствует актуальности в парасоциальной форме.

Радиостанция «Маяк» занимала в советском союзе особое положение. В отличие от трёх других всесоюзных общедоступных радиостанций, Маяк был изначально задуман и стартовал, после распоряжения ЦК от 1. Августа 1964 года, как конкурент западных радиостанций Radio Liberty, Voice of America и BBC. Эта станция должна была покрывать потребность населения в музыке и информации которая выходила за рамки стандартных сообщений «правды»1 В качестве получасовой, музыкально-информационной, программы, которая состояла из пятиминутного блока новостей и двадцати пятиминутного, музыкального блока, радио Маяк представлялось необычайно актуальным. В то же время станция сопутствовала идентификации и узнаваемости благодаря мелодии «подмосковные вечера». Не только возможность приёма передачи на территории всего СССР но и редакционная команда которая считалась каризматичной представляли для слушателей возможность дополнительной  идентификации. Этот факт отражён в многочисленных письмах слушателей в адрес редакции радиостанции2

1. Makoveev, V. G.: Jubilej „Majaka“ ili koe-čto o „Zazerkal’e“. (Vzgljad iz-pod paluby.). http://www.tvmuseum.ru/catalog.asp?ob_no=10522 (14. September 2012).
2. Zum Redaktionsteam gehörten vor allem der später auch in der Perestrojka aktive Mitbegründer A. N. Jakovlev und der erste Chefredakteur Ju. A. Letunov. Leserbriefe finden sich in den Programmzeitungen Programmy televidenija i radioveščanija und Govorit i pokazyvaet Moskva.

 

Цели и задаваемые вопросы

Представленный здесь проект работает на стыке истории СМИ и истории общества. СМИ рассматриваются не только с точки зрения истории политики и техники, но встраиваются в рамки истории коммуникационных структур общества. Слушание радио и восприятие радио как действие представляют собой пока не принимаемый во внимание сектор общественной коммуникации в Советском Союзе. К целям проекта относится познание советского радио вне цензуры и контроля. Это подразумевает обозначение и идентификацию ограниченной свободы действия и объединений организаторов радио с одной стороны и возможностей идентификации для определённых слоёв общественности реципиентов с другой стороны. За  всем этим кроется идея что радио было частью повседневной жизни и окружающей среды граждан СССР.1

Цели проекта обозначены следующими вопросами:

1. Какие функции выполняло радио «Маяк» в брежневской системе?

2. Как выглядела концепция радиостанции и её реализация?

3. На сколько успешной была эта концепция?


Функции

Если смотреть на слушание радио как на проявление общественной коммуникации, как на инструмент власти и как на фактор образования личности через восприятие медиума, то необходимо сформулировать обозначение общества в позднем советском союзе вне тоталитарности и ревизионизма и исследовать именно отдельные части общества. «Маяк» был изначально задуман как советский конкурент западных радиостанций. В рамках конкуренции с зарубежными радиостанциями «Маяк» создал собственную, специфическую структуру. Дифференцированная программа представляла множество возможностей для отожествления реципиентов. На первый взгляд можно воспринимать это как уступку требованиям населения со стороны режима и как стремление к созданию специфической лояльности. С другой стороны маяк давал, с помощью своей программы, возможность для новой советской идентификации которая, в этой форме, даже не планировалась режимом. Промежуток времени, исследуемый проектом, охватывает в основном время правления Брежнева. Обозначение этой эры как периода застоя уже пересмотрено с точки зрения социологии и экономики. Данный проект стремится пересмотреть период правления Брежнева с точки зрения истории СМИ принимая во внимание свободу действия, взаимное влияния общества, радио и власти. Относительно периода перестройки также встаёт вопрос о специфической роли радио «Маяк».

Концепция радиостанции и её воплощение

В рамках этого отдела будут исследованы взаимоотношения между аудиторией и создателями медиума, а также между создателями медиума и властью. В качестве объекта исследования представляется структура радиостанции и предлагаемая ею программа. С помощью этих исследований, возможно, также проследить внутреннею структуру общества: как на радио говорят о гендере и о поколениях? Что является развлечением, а что информацией? Как передаются определённые послания и посылы? Существует ли специфический язык радио?

В рамках предоставления возможности идентификации в программе Маяка возникают многочисленные форматы передач, которые покрывают всевозможные потребности слушателей. Например, музыкальные и информационные передачи. С этим связана также реклама этих передач, к примеру, в газетах и журналах.2 Кроме анализа некоторых форматов передач будут исследоваться создатели и сотрудники радио. Объектами исследования будут их свобода действий, нормативы и установки, механизмы контроля вышестоящих инстанций как Гостелерадио и восприятие сотрудниками радиостанции этих механизмов и инстанций. С фокусированием на коммуникациях и взаимоотношениях связан анализ связей. Площадками общения сотрудников радио были такие газеты как «Телевидение и радиовещание», «Советская культура» и «Литературная газета». Анализ этого материала добавил бы в спектр исследования дополнительную компоненту экспертной дискуссии. Пониманию личной свободы действия сотрудников радио и их отношения к Гостелерадио способствуют мемуары и воспоминания.

Успех и эффект

С вопросом об успехе и влиянии связана идентификация и обозначение реципиентов: Кто, когда и сколько слушал радио? Какие выводы можно сделать об аудитории? Является ли радиостанция «Маяк» элементом формирования специфической идентификации? Для ответов на эти вопросы есть возможность исследования пожеланий слушателей и писем в адрес редакции «Маяка». Кроме того понять потребление и использование СМИ помогают с одной стороны западные социологические исследования советского общества 1970-х и 1980-х годов и советские социологические доклады исследуемого периода с другой.3

Историчность чувств и их культурное отображение можно особенно хорошо исследовать в СМИ. Радио воспринимается как сопереживание и даёт ощущение общности. Ощущения и слух тесно взаимосвязаны.4 Эмоции и выражение эмоций можно идентифицировать с помощью исследования определённых передач, а также в рамках интервью методом устной истории.Также необходимо исследовать, как связаны между собой эмоции и прямые трансляции передач, какие эмоции могут быть вызваны риторикой и в чём заключается специфика прямого эфира. Ожидания публики, а также повседневную рутину слушания радио можно хорошо исследовать с помощью журналов посвящённых слушателям радио. Эти журналы можно было получить от самой радиостанции и найти в программных газетах.

1. О концепте Lebenswelt,  его применение в восточноевропейской истории иотличиях в применении терминологии Emeliantseva, Ekaterina: Osteuropa und die Historische Anthropologie. Impulse, Dimensionen, Perspektiven, in: Osteuropa 58 (2008), H. 3, S. 125–140.
2. На эту тему систематический анализ Lu Seegers, программной газеты Hör zu! Seegers, Lu: Kontinuierlicher Erfolg: Eduard Rhein und die Programmzeitschrift Hör zu, in: Backhaus, Fritz (Hrsg.): Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden. Begleitbuch zur Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main vom 15. März bis 29. Juli 2012, Göttingen 2012, S. 72–78; Seegers, Lu: Hör zu! Eduard Rhein und die Rundfunkprogrammzeitschriften (1931-1965), Potsdam 2001.
3. Propper Mickiewicz, Ellen: Media and the Russian Public, New York 1981. White, Stephen: Political Culture and Soviet Politics, London 1979; S. XI und zum Radio S. 137. Hansjürgen Koschwitz präsentiert in einem Sammelband eine Auswahl sowjetischer soziologischer Texte, die sich mit der Kommunikationsforschung beschäftigen: Koschwitz, Hansjürgen (Hrsg.): Massenkommunikation in der UdSSR. Sowjetische Beiträge zur empirischen Soziologie der Journalistik, Freiburg/München 1979.
4. В общих чертах в Bösch, Frank / Borutta, Manuel (Hrsg.): Die Massen bewegen. Medien und Emotionen in der Moderne, Frankfurt a.M. 2006; интересный взгляд н взаимное влияние терминов, эмоций и масс предоставляет Klein, Ansgar / Nullmeier, Frank (Hrsg.): Masse - Macht - Emotionen. Zu einer politischen Soziologie der Emotionen, Opladen, Wiesbaden 1999.
Neuerscheinungen
  • Alfred Eisfeld, Guido Hausmann, Dietmar Neutatz (Hrsg.): Hungersnöte in Russland und in der Sowjetunion 1891–1947. Regionale, ethnische und konfessionelle Aspekte. Essen 2017 (Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa, Band 48).
  • Peter Kaiser: Das Schachbrett der Macht. Die Handlungsspielräume eines sowjetischen Funktionärs unter Stalin am Beispiel des Generalsekretärs des Komsomol Aleksandr Kosarev (1929-1938). Stuttgart 2017.
  • Reinhard Nachtigal: Verkehrswege in Kaukasien. Ein Integrationsproblem des Zarenreiches 1780–1870. Wiesbaden 2016.
  • Thomas Bohn, Rayk Einax, Michel Abeßer (Hrsg.): De-Stalinisation Reconsidered. Persistence and Change in the Soviet Union. Frankfurt am Main/New York 2014.

 

Kontakt
Besucheranschrift:
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Postanschrift:
Historisches Seminar
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
79085 Freiburg im Breisgau

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