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M.A. Russlandstudien

In der globalisierten Welt von heute sind interkulturelle Erfahrungen und Kompetenzen von entscheidender Bedeutung; sie spielen für den Erfolg politischer, wirtschaftlicher und kultureller Beziehungen zwischen den Ländern der Europäischen Union und ihren Nachbarländern, insbesondere auch Russland, eine herausragende Rolle.

Im Mittelpunkt des Masterstudiengangs stehen die Literatur und die Geschichte Russlands sowie die interkulturellen Verflechtungen Russlands mit dem deutschen Sprachraum vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die Studierenden erwerben methodische und theoretische Kenntnisse der Literatur- und Kultur- sowie der Geschichtswissenschaft und vertiefen ihre russische Sprachkompetenz. Auf der gemeinsamen interdisziplinären Grundlage spezialisieren sie sich entweder auf Literatur und deutsch-russischen Kulturtransfer oder auf Russische Geschichte. Der Studiengang qualifiziert für eine wissenschaftliche Laufbahn und eröffnet zudem weitere berufliche Perspektiven, die ausgezeichnete Kenntnisse der russischen Sprache sowie der russischen und deutschen Kultur und Geschichte voraussetzen, z.B. in kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Institutionen.

Der Masterstudiengang wird vom DAAD gefördert und führt russische und deutsche Studierende in einer gemeinsamen Ausbildung zusammen. Für die deutschen Studierenden ist ein Studiensemester an der Staatlichen Russischen Universität für Humanwissenschaften (RGGU) in Moskau zu absolvieren, die russischen Studierenden kommen entsprechend ebenfalls für ein Semester an die Freiburger Universität. Die Studiengänge in Moskau und Freiburg sind so abgestimmt, dass ein Doppelabschluss (double degree) beider Universitäten erworben werden kann.

Der Studiengang wird gemeinsam vom Slavischen Seminar, Deutschen Seminar und Historischen Seminar (Osteuropäische Geschichte) der Universität Freiburg sowie der RGGU Moskau durchgeführt.

Bewerbungen sind ans Slavische Seminar zu richten. Der Bewerbungsschluss für das WS ist jeweils der 15.07.

Leitung: Prof. Dr. Elisabeth Cheauré

elisabeth.cheaure@slavistik.uni-freiburg.de

Prof. Dr. Dietmar Neutatz

dietmar.neutatz@geschichte.uni-freiburg.de

Koordination: Dr. Elke Schumann

 

Nähere Informationen und Erfahrungsberichte finden Sie hier.

Neuerscheinungen
  • Michel Abeßer: Den Jazz sowjetisch machen. Kulturelle Leitbilder, Musikmarkt und Distinktion zwischen 1953 und 1970. Köln 2018.
  • Ingrid Bertleff, Eckhard John, Natalia Svetozarova: Russlanddeutsche Lieder. Geschichte - Sammlung - Lebenswelten, 2 Bände, Essen 2018. (Ausgezeichnet mit dem Russlanddeutschen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2018)
  • Alfred Eisfeld, Guido Hausmann, Dietmar Neutatz (Hrsg.): Hungersnöte in Russland und in der Sowjetunion 1891–1947. Regionale, ethnische und konfessionelle Aspekte. Essen 2017 (Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa, Band 48).
  • Peter Kaiser: Das Schachbrett der Macht. Die Handlungsspielräume eines sowjetischen Funktionärs unter Stalin am Beispiel des Generalsekretärs des Komsomol Aleksandr Kosarev (1929-1938). Stuttgart 2017.
  • Reinhard Nachtigal: Verkehrswege in Kaukasien. Ein Integrationsproblem des Zarenreiches 1780–1870. Wiesbaden 2016.
  • Thomas Bohn, Rayk Einax, Michel Abeßer (Hrsg.): De-Stalinisation Reconsidered. Persistence and Change in the Soviet Union. Frankfurt am Main/New York 2014.

 

Kontakt
Besucheranschrift:
Rempartstraße 15
Kollegiengebäude IV
Raum 4410
 
Postanschrift:
Historisches Seminar
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
79085 Freiburg im Breisgau

Tel.:  +49 (761) 2 03-34 35
Fax.: +49 (761) 2 03-91 90
Mail: oeg@geschichte.uni-freiburg.de
 
 


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