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Über das Keimverhalten verschiedener Laubbaumarten in Abhängigkeit von den Oberbodenverhältnissen in buchendominierten Laubmischwäldern auf Kalkstandorten

abgeschlossen 06/2008

Zusammenfassung

Um das Keimverhalten der Buche(Fagus sylvatica L. )und deren Nebenbaumarten wie Bergahorn(Acer pseudoplatanus L.), Waldkirsche(Prunus avium L.), Bergulme( Ulmus glabra HUDS.), Esche(Fraxinus excelsior L.)und Hainbuche(Carpinus betulus L.) zu untersuchen, wurden Samen der betroffenen Baumarten aus Samenfängen bzw. Samen geeigneter Herkünfte auf verschiedene Weise getestet. Laub- und Samenfalluntersuchungen in buchendominierten Laubmischbeständen aufgrund verschiedener Schirmbehandlungen sollten Aufschluss über die Mächtigkeiten der Streuschichten und die Lage der Samen in den Streuschichten geben. Keimfähigkeiten der Samen wurden einerseits direkt nach dem Samenfall beurteilt. Andererseits wurde durch Aussaaten der verschiedenen Samenarten über die Wintermonate mit monatlichen Keimtests die Veränderung der Keimfähigkeit der Samen vom Herbst bis zum Auflaufen im Frühjahr bestimmt. In Laboruntersuchungen wurde die Keimfähigkeit des verwendeten Aussaatgutes verschiedentlich getestet und dienten dem Vergleich der Ergebnisse die durch Aussaaten erzielt wurden. Parallel hierzu liefen Aussaaten auf unterschiedlichen Oberböden einerseits unter kontrollierten Bedingungen im Folien- Gewächshaus und unter seminatürlichen Verhältnissen im Forstlehrgarten und andererseits unter natürlichen Bedingungen zusätzlich unter Berücksichtigung verschiedener Überschirmungsverhältnisse auf einer Untersuchungsfläche auf der Schwäbischen Alb. Mit diesen Untersuchungen sollen die Auswirkungen des Bodentyps und der buchendominierten Streuauflage auf die Keimlingsausbeute sowie auf die Mortalitätsraten und -ursachen für die einzelnen Baumarten quantifiziert werden.

 


Projektbearbeitung:  Klaus Zimmermann

Projektbetreuung:     Prof. Dr. Jürgen Huss

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